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Lizenzmanagement und BYOD

Lizenzmanagement und BYOD Lizenzmanagement und BYOD

Bei dem Thema Bring your own Device ist Lizenzmanagement ein wichtiges Thema. Während, wenn der Arbeitgeber die Endgeräte stellt geklärt ist, welche Lizenzgebühren für Software zu zahlen sind, ist das bei ByoD komplizierter.

Hier stellt sich die Frage, was mit Software ist, die privat durch den Arbeitnehmer gekauft wurde. Theoretisch könnte der Arbeitnehmer nach der Einführung von ByoD jegliche Software, welche privat angeschafft worden ist, auch beruflich nutzen, da es schwierig ist privaten von beruflichen Applikationen zu trennen. Allerdings untersagen viele Softwarehersteller dies, da es häufig unterschiedliche Lizenzen für privat und kommerziell genutzte Software gibt.Daher sollte jeder Arbeitgeber bei der Einführung von Bring your own Device überprüfen, welche Software genutzt werden darf. Da ByoD heute noch wenig verbreitet ist, kann es vorkommen, dass der Softwarehersteller keinerlei Lösung für den Arbeitgeber bereitstellen kann. Aus diesem Grunde ist es notwendig, dass die IT Abteilungen mit den Lizenzmanagern und auch mit den Softwareanbietern verhandeln. Allerdings sollte nicht nur bei der Anschaffung neuer Software verhandelt werden, auch bei Software mit vorhandener Lizenz sollte überprüft werden, ob die Lizenz weiterhin genutzt werden kann oder durch ein neues Lizenzmodell ausgetauscht werden muss. Viele Lizenzmodelle bieten Lizenzen pro Anwender bzw. Installation an. Gerade im Umgang mit Bring your own Device würde es sich jedoch anbieten diese dahingehend zu ändern, dass Lizenzen für Nutzungsdauern vergeben werden, denn ein Mitarbeiter nutzt selten mehrere Stunde am Tag die gleiche Software. Dieses Modell ist jedoch nur schwer durchsetzbar, da sich die Überprüfbarkeit schwierig gestaltet.

Schwierig ist auch die Einschätzung, wie viele und welche Lizenzen benötigt werden. Auch heute gibt es in Unternehmen häufig Unter- und Überlizensierung, da der Bedarf nur schwierig einschätzbar ist. Häufig ist nicht bekannt, wie viele Lizenzen verfügbar sind, und welche  verwendet werden. Bei der Verwaltung von Lizenzen sollte sich der Lizenzkatalog, um unnötigen Aufwand zu vermeiden, weitestgehend selbst verwalten.

Um diesem Punkt weitestgehend aus dem Weg zu gehen und die privaten von den beruflichen Applikationen zu trennen wäre der einfachste Weg die Installation eines virtuellen Desktops auf den mobilen Devices. Hierbei muss jedoch bedacht werden, dass dies auf Tablets und Smartphones nur eingeschränkt möglich ist, da es nicht für jedes Modell Software für die Virtualisierung gibt.

Unternehmen müssen bei der Verwendung von Softwarelizenzen beachten, dass sie im Falle von falscher Nutzung durch die Arbeitnehmer haften.

Hinweis: Teile dieses Beitrags könnten unter Einsatz von KI-gestützten Tools erstellt oder überarbeitet worden sein. Weitere Informationen finden Sie im Impressum/Disclaimer. Marken- und Bildrechte: Dargestellte Logos und genannten Marken liegen ausschließlich bei den jeweiligen Rechteinhabern. Nutzung erfolgt ausschließlich zu illustrativen Zwecken.
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Kommentare 21

Frank Franke am Samstag, 06. Juli 2013 18:35

Spannend finde ich die praktische Seite: woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Reicht dafür zunächst ein kleiner Pilot oder braucht es sofort einen breiteren Ansatz?

Spannend finde ich die praktische Seite: woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Reicht dafür zunächst ein kleiner Pilot oder braucht es sofort einen breiteren Ansatz?
Gäste - Laura Keller am Samstag, 06. Juli 2013 20:44

Für mich wäre ein begrenzter Anwendungsfall der beste Einstieg. Dann sieht man relativ schnell, ob die Information tatsächlich zu einer anderen Priorität oder Entscheidung führt.

Für mich wäre ein begrenzter Anwendungsfall der beste Einstieg. Dann sieht man relativ schnell, ob die Information tatsächlich zu einer anderen Priorität oder Entscheidung führt.
Moritz Schreiber am Sonntag, 07. Juli 2013 07:14

Für mich gehört noch ein fester Zeitpunkt zur Nachprüfung dazu. Erst dann lässt sich beurteilen, ob die Maßnahme nur erledigt wurde oder tatsächlich etwas verbessert hat.

Für mich gehört noch ein fester Zeitpunkt zur Nachprüfung dazu. Erst dann lässt sich beurteilen, ob die Maßnahme nur erledigt wurde oder tatsächlich etwas verbessert hat.
Markus Groß am Sonntag, 07. Juli 2013 12:12

Der Pilot ist aus meiner Sicht sinnvoll, wenn er nicht nur die formale Durchführung prüft. Entscheidend ist, ob anschließend eine bessere oder schnellere Entscheidung möglich ist.

Der Pilot ist aus meiner Sicht sinnvoll, wenn er nicht nur die formale Durchführung prüft. Entscheidend ist, ob anschließend eine bessere oder schnellere Entscheidung möglich ist.
Gäste - Martin Lorenz am Sonntag, 07. Juli 2013 16:32

Damit wird es für mich deutlich greifbarer. Vor allem die vorher festgelegte Entscheidungsfolge verhindert, dass der Pilot nur als zusätzlicher Bericht endet.

Damit wird es für mich deutlich greifbarer. Vor allem die vorher festgelegte Entscheidungsfolge verhindert, dass der Pilot nur als zusätzlicher Bericht endet.
Theresa Weber am Sonntag, 07. Juli 2013 07:05

Das wirft eine praktische Frage auf. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?

Das wirft eine praktische Frage auf. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?
Mark Walter am Sonntag, 07. Juli 2013 14:36

Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.

Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.
Michael Seidel am Sonntag, 07. Juli 2013 21:22

Mich interessiert noch, wie man bei privaten Geräten mit vertretbarem Aufwand erkennt, ob nur die Dokumentation oder auch die Praxis funktioniert. So wäre auch bei veränderten Voraussetzungen klar, was zu tun ist. Dafür müsste kein zusätzlicher großer Prozess entstehen.

Mich interessiert noch, wie man bei privaten Geräten mit vertretbarem Aufwand erkennt, ob nur die Dokumentation oder auch die Praxis funktioniert. So wäre auch bei veränderten Voraussetzungen klar, was zu tun ist. Dafür müsste kein zusätzlicher großer Prozess entstehen.
Eva Wolff am Samstag, 13. Juli 2013 07:37

Ein weiterer Punkt: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.

Ein weiterer Punkt: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Gäste - Verena Dietrich am Samstag, 13. Juli 2013 10:43

Für mich wäre eine klare Grenze beim Zugriff entscheidend. Ein geschäftlicher Container wäre ein Ansatz; die privaten Inhalte sollten nicht einfach zum administrierbaren Unternehmensbestand werden. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.

Für mich wäre eine klare Grenze beim Zugriff entscheidend. Ein geschäftlicher Container wäre ein Ansatz; die privaten Inhalte sollten nicht einfach zum administrierbaren Unternehmensbestand werden. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Gäste - Katharina Krüger am Freitag, 26. Juli 2013 21:39

Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.

Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Eva Wolff am Samstag, 27. Juli 2013 07:05

Ich sehe darin vor allem eine Gestaltungsfrage. Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist.

Ich sehe darin vor allem eine Gestaltungsfrage. Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist.
Gäste - Verena Dietrich am Samstag, 27. Juli 2013 09:47

Beim Prinzip bin ich dabei. Bei der Umsetzung könnte aber gerade die Übergabe zwischen zwei Zuständigen schwierig werden. Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?

Beim Prinzip bin ich dabei. Bei der Umsetzung könnte aber gerade die Übergabe zwischen zwei Zuständigen schwierig werden. Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?
Markus Groß am Samstag, 27. Juli 2013 12:24

Das würde ich an einem konkreten Szenario prüfen. Eine Beschreibung zeigt die Absicht; die gemeinsame Durchführung zeigt, wo Informationen oder Übergaben fehlen. Auf die Ausgangsfrage bezogen: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist.

Das würde ich an einem konkreten Szenario prüfen. Eine Beschreibung zeigt die Absicht; die gemeinsame Durchführung zeigt, wo Informationen oder Übergaben fehlen. Auf die Ausgangsfrage bezogen: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist.
Gäste - Katharina Krüger am Samstag, 27. Juli 2013 13:04

Den Zusammenhang sehe ich jetzt klarer. Die Übertragbarkeit auf andere Fälle würde ich trotzdem getrennt prüfen. Die Ausgangsfrage „Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?“ ist damit für mich noch nicht vollständig beantwortet.

Den Zusammenhang sehe ich jetzt klarer. Die Übertragbarkeit auf andere Fälle würde ich trotzdem getrennt prüfen. Die Ausgangsfrage „Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?“ ist damit für mich noch nicht vollständig beantwortet.
Gäste - Robert Voigt am Donnerstag, 22. August 2013 09:40

Wie würdet ihr bei Trennung privater und dienstlicher Daten die wichtigsten Abhängigkeiten für die Umsetzung sichtbar machen?

Wie würdet ihr bei Trennung privater und dienstlicher Daten die wichtigsten Abhängigkeiten für die Umsetzung sichtbar machen?
Gäste - Matthias Neumann am Donnerstag, 22. August 2013 11:21

Ich würde zunächst die wenigen Abhängigkeiten erfassen, deren Ausfall oder Verzögerung das Ergebnis tatsächlich gefährdet. Die Liste sollte eine Entscheidung ermöglichen und regelmäßig überprüft werden. Für Trennung privater und dienstlicher Daten würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.

Ich würde zunächst die wenigen Abhängigkeiten erfassen, deren Ausfall oder Verzögerung das Ergebnis tatsächlich gefährdet. Die Liste sollte eine Entscheidung ermöglichen und regelmäßig überprüft werden. Für Trennung privater und dienstlicher Daten würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Gäste - Christian Brandt am Samstag, 24. Februar 2018 14:11

Wie würdet ihr Supportgrenzen und Kostenverteilung konkret prüfen, wenn die Maßnahme bereits auf dem Papier abgeschlossen ist?

Wie würdet ihr Supportgrenzen und Kostenverteilung konkret prüfen, wenn die Maßnahme bereits auf dem Papier abgeschlossen ist?
Gäste - Maren Paul am Samstag, 24. Februar 2018 17:10

Für diesen Fall wäre mein Ansatz: die Umsetzung an einem konkreten Fall nachvollziehen und dabei das tatsächliche Ergebnis prüfen. Damit bleibt sichtbar, was entschieden wurde und was noch offen ist. Bei Supportgrenzen und Kostenverteilung sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.

Für diesen Fall wäre mein Ansatz: die Umsetzung an einem konkreten Fall nachvollziehen und dabei das tatsächliche Ergebnis prüfen. Damit bleibt sichtbar, was entschieden wurde und was noch offen ist. Bei Supportgrenzen und Kostenverteilung sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Gäste - Verena Dietrich am Sonntag, 05. Juli 2026 12:39

Dazu eine Rückfrage: Was passiert beim Ausscheiden mit den Firmendaten, wenn das Gerät weiterhin privat benutzt wird? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.

Dazu eine Rückfrage: Was passiert beim Ausscheiden mit den Firmendaten, wenn das Gerät weiterhin privat benutzt wird? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Gäste - Nora Sommer am Sonntag, 05. Juli 2026 15:01

Ich würde es so einordnen: Der Austritt gehört für mich schon in die Planung. Zugriff entziehen und Unternehmensdaten entfernen sind unterschiedliche Aufgaben, die getrennt beschrieben werden sollten.

Ich würde es so einordnen: Der Austritt gehört für mich schon in die Planung. Zugriff entziehen und Unternehmensdaten entfernen sind unterschiedliche Aufgaben, die getrennt beschrieben werden sollten.
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