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Das Governance-Modell von COBIT 2019: Ein umfassender Rahmen für IT-Governance

Das Governance-Modell von COBIT 2019: Ein umfassender Rahmen für IT-Governance Das Governance-Modell von COBIT 2019: Ein umfassender Rahmen für IT-Governance

Im Informationszeitalter ist Ausrichtung das Zauberwort: Geschäftsziele, Risiken, Technologie, Daten und regulatorische Pflichten müssen so miteinander verzahnt werden, dass die IT nicht nur „funktioniert“, sondern sichtbar Wert schafft. Genau dafür wurde COBIT (Control Objectives for Information and Related Technologies) geschaffen – als Governance-Framework, das eine gemeinsame Sprache, klare Ziele und anschlussfähige Werkzeuge bereitstellt. Mit COBIT 2019 hat ISACA den Rahmen noch einmal deutlich modernisiert: mehr Flexibilität, mehr Messbarkeit, stärkere Verknüpfung mit Agilität, Cloud, Daten- und KI-Themen sowie eine Design-Logik, mit der sich Governance an den tatsächlichen Kontext einer Organisation anpassen lässt.

Unten finden Sie eine ausführliche, gut lesbare Einführung, die über Definitionswissen hinausgeht: Sie zeigt, wie COBIT 2019 gedacht ist, woraus ein wirksames Governance-System besteht, wo es ansetzt und woran Sie seine Wirkung messen können – mit vielen konkreten Beispielen.

1. Warum COBIT 2019? Die Brücke zwischen Strategie, Risiko und Technologie

Viele Governance-Initiativen scheitern daran, dass sie entweder zu abstrakt bleiben (man hat „Policies“, aber wenig Wirkung) oder zu granular werden (man hat „Prozesse“, aber keine Prioritäten). COBIT 2019 schließt diese Lücke:

  • Es übersetzt Unternehmens- und Stakeholder-Bedürfnisse in konkrete I&T-Ziele (Information & Technology).
  • Es ordnet diese Ziele zu Governance- und Management-Zielen (die „COBIT-Ziele“) und liefert dafür Systemkomponenten (Prozesse, Rollen, Informationen, Policies, Skills, Kultur, Services/Tools).
  • Es macht Leistung messbar: über ein Performance-Management-Modell, das Ergebnis- und Frühindikatoren verbindet.
  • Es ist anpassbar: Mit Designfaktoren und Focus Areas lässt sich das System auf Ihre Größe, Regulierung, Technologie-Tiefe und Kultur zuschneiden.

Das Resultat ist kein Papier-Framework, sondern ein lebendiges Steuerungssystem, das in Boards, Gremien, Produkt- und Plattformteams funktioniert.

2. Grundlagen und Prinzipien – was COBIT 2019 ausmacht

COBIT 2019 baut auf bewährten Grundideen auf und erweitert sie gezielt. Sechs Leitgedanken prägen das Governance-System:

  1. Werte schaffen: I&T muss sichtbaren Beitrag zu Wachstums-, Effizienz- und Resilienz-zielen leisten – Benefit-Realization steht im Zentrum.
  2. Risiken beherrschen: Technische, betriebliche, regulatorische und reputative Risiken werden integriert gesteuert, nicht in Silos.
  3. Ressourcen optimieren: Budget, Skills, Plattformen, Daten, Infrastruktur und Drittparteien werden strategisch eingesetzt.
  4. Stakeholder ausrichten: Erwartungen sind identifiziert, priorisiert und in messbare Ziele übersetzt (Zielekaskade).
  5. Systeme & Prozesse bereitstellen: Governance liefert funktionierende Rollen, Prozesse, Informationen und Tools – nicht bloß Richtlinien.
  6. Zukunftsfähig & anpassungsfähig: Governance ist nicht statisch; sie reagiert auf neue Technologien, Geschäftsmodelle, Gesetze und Marktrisiken.

Diese Prinzipien wirken nicht isoliert, sondern als Set. COBIT ist damit holistisch: Es betrachtet Technik, Organisation, Menschen, Kultur und Nachweise gleichermaßen.

3. Die COBIT-Zielekaskade: Von Unternehmenszielen zu handfesten Steuerungszielen

Das Herzstück ist die Zielekaskade. Sie verbindet drei Ebenen:

  • Unternehmensziele (Wachstum, Kundenzufriedenheit, Compliance, Resilienz, Effizienz usw.)
  • I&T-bezogene Ziele (z. B. „optimale Nutzung von Daten“, „sichere und resiliente Services“, „innovative digitale Produkte“)
  • COBIT-Governance- & Management-Ziele (z. B. EDM02 Nutzenoptimierung, EDM03 Risikooptimierung, APO02 Strategie, APO10 Drittparteien, BAI03 Lösungserstellung, DSS02 Incident-Management, MEA01 Leistungsüberwachung, MEA03 Conformance)

So entsteht eine Rückverfolgbarkeit: Jedes Governance-Element bezieht sich sichtbar auf ein Geschäftsbedürfnis. Das macht Prioritäten begründbar – und schützt vor Aktionismus.

4. Governance vs. Management – klare Rollen, klare Verantwortung

COBIT trennt bewusst zwischen Governance („die richtigen Dinge tun“) und Management („die Dinge richtig tun“):

  • Governance-Domain EDM (Evaluate, Direct, Monitor): Aufsicht, Priorisierung, Risikoappetit, Richtungsentscheidungen, Leistungs- & Conformance-Überwachung.
  • Management-Domains APO/BAI/DSS/MEA:
    • APO (Align, Plan, Organize): Strategie, Portfolio, Architektur, Sourcing, Risk, Security, People/Skills.
    • BAI (Build, Acquire, Implement): Anforderung, Umsetzung, Änderungen, Release/Deployment, Assets.
    • DSS (Deliver, Service, Support): Betrieb, Support, Kontinuität, Sicherheit, Servicequalität.
    • MEA (Monitor, Evaluate, Assess): Leistung und Konformität überwachen, intern auditieren.

Praktisch heißt das: Board & Top-Management definieren den Rahmen und die Grenze (EDM), Linie & Teams liefern Ergebnisse innerhalb klarer Guardrails (APO/BAI/DSS), Überwachung stellt Wirkung & Nachweise sicher (MEA).

5. Die Komponenten eines Governance-Systems – mehr als nur Prozesse

COBIT 2019 spricht von Governance-Systemkomponenten, die gemeinsam wirken müssen:

  • Prozesse (z. B. APO12 Risk, APO10 Third-Party, BAI06 Change, DSS02 Incident)
  • Organisationsstrukturen (Boards, Steering Committees, Architecture Board, Risk Council, Produkt-/Plattform-Ownership)
  • Prinzipien/Policies/Frameworks (kurz, eindeutig, mit „Nicht-Verhandelbarem“ und Freiheitsgraden)
  • Informationen (Metriken, Logs, Evidenz, Reports, KRI/KPI/KCI)
  • Kultur & Verhalten (Fehlerkultur, Blameless Post-Mortems, Security-by-Default, Ownership)
  • Menschen, Skills & Kompetenzen (Rollenprofile, Lernpfade, Communities of Practice)
  • Services, Infrastruktur & Anwendungen (Tooling, Automatisierung, Observability, GRC/ITSM/FinOps/Data/MLOps)

Erst gemeinsam ergeben sie Wirkung. Ein Prozess ohne Rollen, Daten und Tools bleibt Papier.

6. Performance-Management: Von Aktivität zu nachweisbarer Wirkung

COBIT 2019 ersetzt einfache Reifegradstufen durch ein feineres Performance-Modell. Wichtig ist die Kombination aus:

  • Outcome-Metriken (Lagging): Verfügbarkeit, Time-to-Value, Audit-Befunde, regulatorische Findings, Kosten je Service, Nutzenrealisierung.
  • Leading-Indikatoren: Patch-Zeit, Testabdeckung, Fehler- und Rückrollraten, Mean Time to Detect/Recover, CCM-Treffer (Continuous Controls Monitoring), Drittanbieter-Assessments on time.

Messpunkte werden pro Ziel definiert; Datenquellen (ITSM, APM/Observability, Cloud-APIs, CI/CD, GRC, SIEM, FinOps, Data Catalog) sind Teil des Designs. So entsteht Evidenz – skalierbar, automatisiert, prüfbar.

7. Der COBIT 2019 Design-Gedanke: Governance maßschneidern statt gießen

Der größte Fortschritt gegenüber COBIT 5: Governance wird designt, nicht einfach „ausgerollt“. Der Design Guide nutzt Designfaktoren (z. B. Unternehmensstrategie, Risikoappetit, Regulierung, Rolle von I&T, Sourcing/Cloud-Anteil, Agilität, Größe, Kultur, Geografie), um zu bestimmen:

  • Welche Ziele sind „Must-Win Battles“?
  • Welche Komponenten brauchen welche Ausprägung?
  • Welche Metriken belegen Wirkung?
  • Welche Focus Areas sind relevant (z. B. Cloud, Sicherheit & Resilienz, Data & AI, DevOps, KMU, OT/IoT)?

Ergebnis ist Ihr Governance-System – fokussiert, messbar, evolvierbar.

8. Focus Areas: Vertiefungen für besondere Kontexte

COBIT 2019 erlaubt thematische Vertiefungen, ohne den Kern zu überfrachten:

  • Cloud/FinOps/GreenOps: Policy-as-Code, Tagging-Disziplin, Kosten-Transparenz, Rightsizing, CO₂-Fußabdruck pro Workload, Exit-Strategien.
  • Security & Resilience: Risk-Integration, Incident-/Crisis-Gremien, Meldeketten (z. B. DORA/NIS2), Threat-led Testing, CCM.
  • Data & AI Governance: Data Products, Lineage, Data Quality, MLOps, Modell-Lebenszyklus, Bias/Drift-Monitoring, Explainability.
  • Agile/DevOps: Guardrails statt Gatekeeper, Shift-Left Safety/Compliance, evidenzbasierte Definition of Done, automatisierte Kontrollen in CI/CD.
  • KMU-Ansatz: „Weniger ist mehr“ – wenige, wirkungsvolle Ziele und Kennzahlen, klare Verantwortlichkeiten, schlanke Nachweise.
  • OT/IoT: Safety & Security, Patch-Fenster, Remote-Zugriff, Segmentierung, physische Resilienz.

9. Integration mit anderen Frameworks: COBIT als Orchestrator

In der Praxis laufen mehrere Standards parallel. COBIT fungiert als Klammer:

  • ISO/IEC 38500 (IT-Führung): Top-Level-Principles → in COBIT in Ziele & Komponenten überführt.
  • ITIL 4 (Service Management): Practices → in Zielbeiträge, Rollen, Metriken, Evidenz eingebettet.
  • ISO 27001/27002, NIST CSF (Security): Controls → an Risiko, Performance & Governing Bodies gekoppelt.
  • PMBOK/PRINCE2/SAFe/LeSS (Vorhaben & Agilität): Portfolio-Steuerung, Stage-Gates, Nutzenmessung, Risikotoren.
  • TOGAF (Enterprise Architecture): Struktur & Standards → klare Entscheidungsrechte, Ausnahme-Prozesse, Conformance.
  • ISO 31000/COSO ERM (Risiko): gemeinsame Sprache, KRIs, Appetit → EDM03/APO12.
  • ISO 22301 (Business Continuity): Resilienz-Anforderungen → DSS04 und Messung.

So vermeiden Sie Doppelarbeit – und alle sprechen dasselbe Governance-Idiom.

10. Rollen & Gremien – wer entscheidet, wer verantwortet?

Wirksame Governance braucht klare Strukturen:

  • Board/Top-Management (EDM): Ziele, Risikoappetit, Budgets, Prioritäten, Toleranzen, Performance-Review.
  • Steering Committees: Digital/IT-Lenkung, Investment Board, Portfolio-Gremien.
  • Architecture Board: Prinzipien, Standards, Ausnahmen, Zielbilder.
  • Risk & Security Council: Lagebilder, KRIs, Priorisierung, Meldepflichten.
  • Produkt-/Plattform-Ownership: End-to-End-Verantwortung, SLO/SLAs, Qualitäts- & Compliance-Evidenz.
  • Risikofunktionen/Compliance/Audit: Sicherungsfunktion (Three Lines Model), Prüfpläne an Designfaktoren ausgerichtet.

RACI-Matrizen helfen – entscheidend ist gelebte Klarheit: Wer darf was entscheiden, wer liefert welche Evidenz, wo eskalieren Themen?

11. Metriken, die zählen – Beispiele je Zielbereich

Nutzenrealisierung (EDM02)

  • Anteil Initiativen mit messbarem Outcome, Time-to-Value, Realisierungsgrad Business-Case, Abweichungen je Hypothese.

Risikosteuerung (EDM03/APO12)

  • Top-Risiken, Risikoremanenzen vs. Appetit, KRI-Trends, Zeit bis Risikoreaktion, Wirksamkeit von Kontrollen (CCM-Treffer, Remediation-Zeit).

Drittparteien (APO10)

  • Kritikalitäts-Klassen, TPRM-Assessments on time, SLA/SLO-Erfüllung, Findings-Abbau, Exit-Readiness, SBOM-/Vulnerability-Coverage.

Build/Change (BAI03/BAI06)

  • Lead Time for Changes, Change-Fail-Rate, Rollback-Quote, Testabdeckung, Sicherheits-Policy-Verstöße in Pipelines, technische Schuld.

Betrieb/Resilienz (DSS02/DSS04)

  • MTTR/MTBF, Major Incidents, Verfügbarkeits-SLO-Erfüllung, Backup/Restore-Erfolge, DR-Übungsresultate, Chaos-Experimente.

Überwachung/Conformance (MEA01/MEA03)

  • Audit-Befunde nach Schwere, Closing-Time, Trend regulatorischer Findings, Evidenz-Lücken, Data Quality der Kennzahlen.

Kennzahlen gehören ins tägliche Management-Ritual – nicht nur in den Audit-Ordner.

12. Drittparteien & Cloud: Governance über die Unternehmensgrenzen hinaus

Je mehr Cloud/SaaS/Outsourcing, desto kritischer wird APO10:

  • Verträge & Kontrollrechte (Audit-/Pen-Test-Rechte, Meldepflichten, RTO/RPO, Datenlokation, Exit-Plan)
  • Kritikalität & Segmentierung (welcher Dienst ist „kritisch“, welcher „wichtig“?)
  • Kontinuierliches Monitoring (SLA-Daten, Telemetrie, Compliance-Zertifikate, Findings-Tracking)
  • Exit-Strategien (Daten-Portabilität, Übergabe-Prozesse, Know-how-Sicherung)
  • Policy-as-Code & Guardrails (Cloud-Konfigurationen, IaC-Prüfungen, Tagging-Standards, Kosten- und Emissions-Transparenz)

So bleibt Steuerbarkeit erhalten – auch wenn der Betrieb überwiegend extern erfolgt.

13. Daten & KI: Von Data Governance bis Modell-Ethik

Moderne Wertschöpfung ist datengetrieben – Governance muss das widerspiegeln:

  • Data Ownership & Stewardship, Data Catalog & Lineage, Qualitätsmetriken, Zugang & Schutz (Privacy, Confidentiality).
  • Data Products & Data Mesh: dezentrale Verantwortlichkeit mit klaren Standards und Plattform-Enablement.
  • MLOps: Modell-Lebenszyklus, Trainingsdaten-Governance, Bias/Drift-Monitoring, Explainability, Audit-Trails.
  • Regulatorische Treiber (z. B. KI-Regeln, DSGVO): Nachweise, Prozesse, Rollen (z. B. „Model Owner“), MEA-Nachvollziehbarkeit.

COBIT liefert die Ziel- und Strukturbrücke – die fachlichen Methoden kommen aus Data/ML-Standards, werden aber governed.

14. Sicherheit & Resilienz integriert denken

Statt separatem Security-Silo verankert COBIT Security/Resilienz quer:

  • Risiko-Integration (Enterprise Risk, Cyber, Operatives Risiko)
  • Kontinuität & Krisenfähigkeit (DSS04, ISO 22301-Bezug)
  • Incident-Handling & Meldekette (DSS02; z. B. unter DORA/NIS2 standardisierte Abläufe)
  • Threat-led Testing (Red Teaming/TLPT), Vulnerability-/Patch-Management, Hardening-Standards
  • CCM für Schlüsselkontrollen (MFA-Quote, Verschlüsselung, Public-Access-Checks, Secrets-Scanning)

Sicherheit wird sichtbar – in Kennzahlen, Übungen, Architektur-Entscheidungen und Budgetprioritäten.

15. Kultur, Kompetenzen, Veränderung

Governance wirkt nur, wenn Menschen und Kultur mitziehen:

  • Skill-Landkarten (Cloud, Security, Data, SRE, Product Ownership, Compliance)
  • Lernpfade & Communities, Coaching, Dojos, Mentoring
  • Verhaltensanker (Ownership, frühe Einbindung von Risk/Compliance, saubere Evidenz, Blameless-Kultur)
  • Incentives & OKRs, die Business-Erfolg und Resilienz/Compliance verbinden

So wird Governance Teil des Alltags – nicht bloß Kontrolle von außen.

16. Praxisbilder: Wie sich COBIT anfühlt

Mittelständischer Hersteller, Multi-Cloud, Partnernetz
Fokus auf APO10 (Drittparteien), EDM03 (Risiko), DSS04 (Kontinuität), Cloud Focus Area. Guardrails per Policy-as-Code, FinOps-Dashboards, DR-Übungen in allen Regionen, SBOM-Pflicht für Lieferanten. Ergebnis: weniger Ausfälle, beherrschte Kosten, besseres Audit-Standing.

FinTech unter DORA-Druck
Stark reguliertes Umfeld: MEA (Conformance), DSS02/04, APO12, APO10. Krisen-Gremien, standardisierte Meldungen, Threat-led-Tests, CCM. Ergebnis: schnellere Incident-Reaktion, nachweisbare Resilienz, reibungsarmere Aufsichten.

Öffentliche Verwaltung, Souveränität & Datenschutz
Schwerpunkt EDM01/02, APO02, APO13 (Security), MEA02 (IKS). Architektur-Gremium, Interop-Standards, Transparenz-Dashboards, Privacy-by-Design. Ergebnis: bessere Bürger-Services, weniger Medienbrüche, höhere Compliance.

SaaS-Scale-up, DevOps-getrieben
Guardrails für Teams, DoD mit Compliance-Checks, automatisierte Kontrollen in Pipelines, SRE-Metriken in OKRs, Product-/Platform-Ownership klar getrennt. Ergebnis: Tempo bleibt, Vorfälle nehmen ab, Audit stressfrei.

17. Typische Stolpersteine – und wie COBIT sie vermeidet

  • „Alles ist wichtig“: Ohne Priorisierung verpufft Wirkung. Designfaktoren erzwingen Auswahl.
  • Prozess-Fetisch: Prozesse ohne Rollen, Daten, Tools, Kultur → keine Wirkung. Komponenten-Sicht hilft.
  • Papier statt Evidenz: Kennzahlen ohne Datenquellen → Scheinsteuerung. Telemetrie/CCM einplanen.
  • Governance gegen Agilität: Bauen Sie Guardrails, keine Gatekeeper. Shift-Left, Policies-as-Code.
  • „Einmal und fertig“: Governance ist dynamisch. Redesign-Trigger & Reviews von Anfang an.

18. Nachhaltigkeit & Green IT – Governance erweitert den Horizont

COBIT lässt sich nahtlos um Nachhaltigkeitsziele ergänzen:

  • KPIs: Energie/CO₂ je Service/Transaktion, Rechenlast vs. Nutzen, E-Waste, Lieferketten-Nachweise.
  • Design-Entscheidungen: Architekturvarianten, Region/Standort, Lifecycle-Management.
  • FinOps/GreenOps: Kosten- und Emissions-Transparenz als Steuerungsgröße.

So wird IT-Governance zum Hebel für ESG-Ziele – messbar und anschlussfähig.

19. Implementierung in der Realität: Iterativ, integriert, pragmatisch

Ein wirksamer Einstieg beginnt nicht bei 100 % Abdeckung, sondern bei klaren Prioritäten:

  1. Kontext verstehen (Strategie, Risiken, Regulierung, Rolle von I&T).
  2. Designfaktoren erheben, Ziele auswählen & gewichten.
  3. Komponenten ausprägen, Datenquellen für Messung festzurren.
  4. Pilotbereiche wählen, messen, lernen, nachschärfen.
  5. Skalieren entlang Wertströmen/Plattformen/Regionen.
  6. Regelmäßige Reviews & Redesign-Trigger verankern (M&A, neues Gesetz, Vorfall, Strategie-Shift).

Wichtig: Integration mit vorhandenen Systemen (ISMS, ITSM, ERM, BCM, PMO, Data) – COBIT ist die Orchestrierung, kein Parallel-Kosmos.

20. Fazit: COBIT 2019 als praktisches Steuerungsinstrument – messbar, anpassbar, wirksam

COBIT 2019 ist weniger „ein weiterer Standard“ als ein Engineering-Ansatz für IT-Governance. Es liefert:

  • Eine klare Kaskade von Geschäfts- zu IT-Zielen,
  • ein vollständiges Systembild aus Prozessen, Rollen, Policies, Informationen, Kultur, Skills und Tools,
  • Performance-Management mit echten Messpunkten,
  • Designfaktoren und Focus Areas für passgenaue Ausprägungen,
  • Anschlussfähigkeit zu ITIL, ISO, NIST, TOGAF, SAFe u. a.

Wer COBIT 2019 so versteht und lebt, bekommt kein Papiertiger-Framework, sondern ein maßgeschneidertes Governance-System, das Wert schafft, Risiken senkt und Tempo ermöglicht – mit belastbarer Evidenz und genügend Flexibilität, um morgen noch zu passen. In einer Welt, in der Technologie Kern des Geschäfts ist, wird genau diese Fähigkeit zum Wettbewerbsvorteil.

Hinweis: Teile dieses Beitrags könnten unter Einsatz von KI-gestützten Tools erstellt oder überarbeitet worden sein. Weitere Informationen finden Sie im Impressum/Disclaimer. Marken- und Bildrechte: Dargestellte Logos und genannten Marken liegen ausschließlich bei den jeweiligen Rechteinhabern. Nutzung erfolgt ausschließlich zu illustrativen Zwecken.
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Einsatz von COBIT in Unternehmen
Complianceverständnis von COBIT 2019

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Kommentare 28

Daniel Ahrens am Mittwoch, 02. Dezember 2020 07:05

Eine Frage zur Umsetzung: Welche Schritte eignen sich für einen Einstieg, ohne gleich das ganze Modell umzusetzen?

Eine Frage zur Umsetzung: Welche Schritte eignen sich für einen Einstieg, ohne gleich das ganze Modell umzusetzen?
Eva Wolff am Mittwoch, 02. Dezember 2020 10:14

Ich würde mit einem konkreten Steuerungsproblem beginnen und dafür Ziele, Verantwortliche und einen überprüfbaren Ablauf festhalten.

Ich würde mit einem konkreten Steuerungsproblem beginnen und dafür Ziele, Verantwortliche und einen überprüfbaren Ablauf festhalten.
Sabine Wendt am Mittwoch, 02. Dezember 2020 07:41

Eine Frage zur Umsetzung: wie Verantwortlichkeiten und Entscheidungen im Alltag nachvollziehbar bleiben. Welche Beobachtung wäre wichtiger als eine reine Vollständigkeitsquote?

Eine Frage zur Umsetzung: wie Verantwortlichkeiten und Entscheidungen im Alltag nachvollziehbar bleiben. Welche Beobachtung wäre wichtiger als eine reine Vollständigkeitsquote?
Gäste - Kai Klein am Mittwoch, 02. Dezember 2020 09:42

Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.

Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.
Frank Franke am Mittwoch, 02. Dezember 2020 12:05

Ich würde außerdem festhalten, welche Annahmen hinter der Bewertung stehen. Ändern sie sich, sollte nicht einfach derselbe Status fortgeschrieben werden.

Ich würde außerdem festhalten, welche Annahmen hinter der Bewertung stehen. Ändern sie sich, sollte nicht einfach derselbe Status fortgeschrieben werden.
Markus Groß am Mittwoch, 02. Dezember 2020 17:16

Beides gehört zusammen: ein überschaubarer Einstieg und eine klare Konsequenz bei Abweichungen. Ohne diese Konsequenz bleibt auch eine gute Kennzahl letztlich informativ statt steuernd.

Beides gehört zusammen: ein überschaubarer Einstieg und eine klare Konsequenz bei Abweichungen. Ohne diese Konsequenz bleibt auch eine gute Kennzahl letztlich informativ statt steuernd.
Gäste - Robert Voigt am Donnerstag, 03. Dezember 2020 07:17

Die Trennung zwischen Durchführung und Wirkung hilft. So könnte man klein anfangen, ohne die spätere Bewertung dem Bauchgefühl zu überlassen.

Die Trennung zwischen Durchführung und Wirkung hilft. So könnte man klein anfangen, ohne die spätere Bewertung dem Bauchgefühl zu überlassen.
Gäste - Matthias Neumann am Mittwoch, 09. Dezember 2020 20:34

Wie verhindert man, dass aus dem Governance-Rahmen eine reine Prüfliste wird? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Wie verhindert man, dass aus dem Governance-Rahmen eine reine Prüfliste wird? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Gäste - Jochen Weiß am Donnerstag, 10. Dezember 2020 07:05

Mein Vorschlag wäre: Ich würde jedes ausgewählte Ziel mit einer Verantwortlichkeit und einer tatsächlichen Entscheidung verbinden. Sonst bleibt die Umsetzung auf der Dokumentationsebene.

Mein Vorschlag wäre: Ich würde jedes ausgewählte Ziel mit einer Verantwortlichkeit und einer tatsächlichen Entscheidung verbinden. Sonst bleibt die Umsetzung auf der Dokumentationsebene.
Gäste - Ines Henning am Donnerstag, 10. Dezember 2020 09:46

Mir wäre die laufende Pflege wichtiger als die perfekte erste Fassung. Wie könnte man das mit überschaubarem Aufwand organisieren? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.

Mir wäre die laufende Pflege wichtiger als die perfekte erste Fassung. Wie könnte man das mit überschaubarem Aufwand organisieren? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Markus Groß am Donnerstag, 10. Dezember 2020 11:30

Als ersten Schritt würde ich einen klar begrenzten Fall nehmen und den tatsächlichen Ablauf gemeinsam durchgehen. An diesem Fall lassen sich die offenen Zuständigkeiten meist konkreter besprechen. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Als ersten Schritt würde ich einen klar begrenzten Fall nehmen und den tatsächlichen Ablauf gemeinsam durchgehen. An diesem Fall lassen sich die offenen Zuständigkeiten meist konkreter besprechen. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Melanie Marquardt am Donnerstag, 10. Dezember 2020 12:31

Danke für die Präzisierung. Für mich wäre die Wirkung im Betrieb die interessantere Rückmeldung als die reine Vollständigkeit der Unterlagen. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.

Danke für die Präzisierung. Für mich wäre die Wirkung im Betrieb die interessantere Rückmeldung als die reine Vollständigkeit der Unterlagen. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Gäste - Laura Keller am Donnerstag, 10. Dezember 2020 14:59

Ich finde den Ansatz plausibel, aber noch sehr grundsätzlich. An welchem konkreten Entscheidungspunkt würde er einen Unterschied machen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie verhindert man, dass aus dem Governance-Rahmen eine reine Prüfliste wird?

Ich finde den Ansatz plausibel, aber noch sehr grundsätzlich. An welchem konkreten Entscheidungspunkt würde er einen Unterschied machen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie verhindert man, dass aus dem Governance-Rahmen eine reine Prüfliste wird?
Gäste - Jochen Weiß am Freitag, 25. Dezember 2020 19:52

Dazu eine Rückfrage: Wie wählt man aus einem umfangreichen Framework einen angemessenen Einstieg aus? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Dazu eine Rückfrage: Wie wählt man aus einem umfangreichen Framework einen angemessenen Einstieg aus? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Gäste - Ines Henning am Freitag, 25. Dezember 2020 21:46

Ausgangspunkt wären für mich Unternehmensziele und die wichtigsten Risiken. Alles gleichzeitig umzusetzen würde eher die Priorisierung verdecken. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.

Ausgangspunkt wären für mich Unternehmensziele und die wichtigsten Risiken. Alles gleichzeitig umzusetzen würde eher die Priorisierung verdecken. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Moritz Schreiber am Samstag, 26. Dezember 2020 07:05

Ich finde den Ansatz plausibel, aber noch sehr grundsätzlich. An welchem konkreten Entscheidungspunkt würde er einen Unterschied machen?

Ich finde den Ansatz plausibel, aber noch sehr grundsätzlich. An welchem konkreten Entscheidungspunkt würde er einen Unterschied machen?
Markus Groß am Samstag, 26. Dezember 2020 07:28

Als ersten Schritt würde ich einen klar begrenzten Fall nehmen und den tatsächlichen Ablauf gemeinsam durchgehen. An diesem Fall lassen sich die offenen Zuständigkeiten meist konkreter besprechen. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig. Ich würde dazu einen klaren Prüfanlass festhalten.

Als ersten Schritt würde ich einen klar begrenzten Fall nehmen und den tatsächlichen Ablauf gemeinsam durchgehen. An diesem Fall lassen sich die offenen Zuständigkeiten meist konkreter besprechen. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig. Ich würde dazu einen klaren Prüfanlass festhalten.
Gäste - Laura Keller am Samstag, 26. Dezember 2020 09:26

Das wäre für mich ein sinnvoller Einstieg. Wichtig wäre dann, den ersten Fall auch wirklich auszuwerten und nicht nur abzuschließen. Die Ausgangsfrage „Wie wählt man aus einem umfangreichen Framework einen angemessenen Einstieg aus?“ ist damit für mich noch nicht vollständig beantwortet.

Das wäre für mich ein sinnvoller Einstieg. Wichtig wäre dann, den ersten Fall auch wirklich auszuwerten und nicht nur abzuschließen. Die Ausgangsfrage „Wie wählt man aus einem umfangreichen Framework einen angemessenen Einstieg aus?“ ist damit für mich noch nicht vollständig beantwortet.
Gäste - Franziska Schmitt am Freitag, 08. Januar 2021 12:12

Wo würdet ihr bei Zuständigkeit für Steuerungsentscheidungen anfangen, wenn mehrere Fachbereiche unterschiedliche Prioritäten haben?

Wo würdet ihr bei Zuständigkeit für Steuerungsentscheidungen anfangen, wenn mehrere Fachbereiche unterschiedliche Prioritäten haben?
Gäste - Stefan Berger am Freitag, 08. Januar 2021 12:58

Mein Vorschlag wäre, zuerst die betroffene Entscheidung und deren Auswirkungen klären, bevor gemeinsame Kriterien festgelegt werden. Anschließend sollte klar sein, wer die Wirkung prüft und wann erneut entschieden wird. Bei Zuständigkeit für Steuerungsentscheidungen sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.

Mein Vorschlag wäre, zuerst die betroffene Entscheidung und deren Auswirkungen klären, bevor gemeinsame Kriterien festgelegt werden. Anschließend sollte klar sein, wer die Wirkung prüft und wann erneut entschieden wird. Bei Zuständigkeit für Steuerungsentscheidungen sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Gäste - Ines Henning am Mittwoch, 27. Januar 2021 09:19

Ein weiterer Punkt: Sind Governance und operatives Management im Alltag wirklich sauber trennbar? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Ein weiterer Punkt: Sind Governance und operatives Management im Alltag wirklich sauber trennbar? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Moritz Schreiber am Mittwoch, 27. Januar 2021 11:33

Das ist ein wichtiger Punkt. Die Aufgaben berühren sich natürlich. Trotzdem würde ich festhalten, wer die Richtung und Grenzen vorgibt und wer innerhalb dieser Grenzen umsetzt.

Das ist ein wichtiger Punkt. Die Aufgaben berühren sich natürlich. Trotzdem würde ich festhalten, wer die Richtung und Grenzen vorgibt und wer innerhalb dieser Grenzen umsetzt.
Gäste - Franziska Schmitt am Freitag, 24. Juni 2022 08:02

Was müsste bei Zuständigkeit für Steuerungsentscheidungen für einen neuen Verantwortlichen nachvollziehbar dokumentiert sein?

Was müsste bei Zuständigkeit für Steuerungsentscheidungen für einen neuen Verantwortlichen nachvollziehbar dokumentiert sein?
Markus Groß am Freitag, 24. Juni 2022 10:48

Ein neuer Verantwortlicher sollte Zweck, Grenzen und offene Punkte der Entscheidung nachvollziehen können. Ein kurzer Entscheidungsvermerk mit den zugrunde liegenden Nachweisen wäre dafür aus meiner Sicht hilfreicher als eine umfangreiche Ablage. Mit Blick auf Zuständigkeit für Steuerungsentscheidungen würde ich den Umfang der Prüfung bewusst auf diese Entscheidung begrenzen.

Ein neuer Verantwortlicher sollte Zweck, Grenzen und offene Punkte der Entscheidung nachvollziehen können. Ein kurzer Entscheidungsvermerk mit den zugrunde liegenden Nachweisen wäre dafür aus meiner Sicht hilfreicher als eine umfangreiche Ablage. Mit Blick auf Zuständigkeit für Steuerungsentscheidungen würde ich den Umfang der Prüfung bewusst auf diese Entscheidung begrenzen.
Moritz Schreiber am Dienstag, 01. September 2026 11:02

Was ist aussagekräftiger: ein höherer Reifegrad oder eine nachweisbar bessere Entscheidung? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.

Was ist aussagekräftiger: ein höherer Reifegrad oder eine nachweisbar bessere Entscheidung? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Melanie Marquardt am Dienstag, 01. September 2026 11:47

Ich würde den Reifegrad als Orientierung behandeln. Entscheidend bleibt für mich, ob sich Steuerung und Ergebnisse tatsächlich verbessern. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Ich würde den Reifegrad als Orientierung behandeln. Entscheidend bleibt für mich, ob sich Steuerung und Ergebnisse tatsächlich verbessern. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Robert Stein am Sonntag, 15. Februar 2026 07:11

Wichtig erscheint mir dabei klare Entscheidungsrechte in der IT-Governance. Gerade die Übergaben zwischen mehreren Beteiligten verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Wichtig erscheint mir dabei klare Entscheidungsrechte in der IT-Governance. Gerade die Übergaben zwischen mehreren Beteiligten verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Florian Vogler am Dienstag, 27. Juni 2023 09:49

Für die praktische Anwendung zählt aus meiner Sicht klare Entscheidungsrechte in der IT-Governance. Sonst wirkt formal alles vollständig, ohne Entscheidungen zu verbessern.

Für die praktische Anwendung zählt aus meiner Sicht klare Entscheidungsrechte in der IT-Governance. Sonst wirkt formal alles vollständig, ohne Entscheidungen zu verbessern.
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Donnerstag, 08. Oktober 2026

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