

Der internationale IT-Softwareentwickler Citrix für PC Virtualisierungssoftware hat eine Marktuntersuchung "Workplace of the Future" zum Trend bei BYOD Maßnahmen am Arbeitsplatz durchgeführt. In der umfassenden Studie wurden rund 1.900 hochrangige IT-Entscheider in 19 Ländern befragen.
Zusammenfassend sehen die befragten Unternehmen als größte Vorteile für Mitarbeiter die höhere Flexibilität (56 Prozent), verbesserte Produktivität (52 Prozent), geringeren Zeitaufwand beim Pendeln (46 Prozent) sowie eine bessere Work-Life-Balance (39 Prozent).
Die Mehrheit der befragten Unternehmen wollen Bring Your Own Device (BYOD)-Programme einführen, um die große Zahl an Endgeräten zu verwalten, die von Mitarbeitern verwendet werden. In Deutschland bieten bereits 33 Prozent der befragten Firmen solche Modelle an, weitere 44 Prozent planen dies innerhalb der nächsten beiden Jahre.
Error: Your account does not currently meet the eligibility requirements to access the Product Advertising API.Der traditionelle Büroarbeitsplatz wird auch in Deutschland vom Standard zu einer Option unter vielen. Bereits ein Drittel der Unternehmen hierzulande bieten bereits mobile Arbeitsmodelle an, bis 2020 werden es fast alle sein. Die Vorteile für Mitarbeiter und Firmen liegen auf der Hand: Bessere Work-Life-Balance und eine produktivere Umgebung auf der einen Seite, geringeren Kosten und höhere Attraktivität für Fachkräfte auf der anderen. Diese Entwicklung muss aber auf jeden Fall mit klaren Richtlinien und der passenden Technologie einen Rahmen bekommen, damit sensible Daten sicher sind. Unsere Studie zeigt, dass sich die deutschen Unternehmen dessen deutlich bewusst sind. Wir bieten ihnen mit unserem Portfolio die Möglichkeit, sich auf die Zukunft einzustellen.
Ist das zusammenfassende Fazit von Dr. Jürgen Müller (Area Vice President Central Europe Citrix Systems).
Zum vollständigen "Workplace of the Future"-Report von Citrix gelangen Sie hier. Die Befragung zum Citrix „Workplace of the Future“-Report wurde vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im August 2012 durchgeführt. Die Studie basiert auf Interviews mit 1.900 hochrangigen IT-Verantwortlichen weltweit.
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Kommentare 23
Eine Frage zur Umsetzung: woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Welche Beobachtung wäre wichtiger als eine reine Vollständigkeitsquote?
Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.
Den Pilotgedanken finde ich gut. Ergänzen würde ich eine klare Schwelle: Ab wann führt das Ergebnis zu einer Entscheidung und wann bleibt es nur eine Beobachtung?
Beides gehört zusammen: ein überschaubarer Einstieg und eine klare Konsequenz bei Abweichungen. Ohne diese Konsequenz bleibt auch eine gute Kennzahl letztlich informativ statt steuernd.
Die Trennung zwischen Durchführung und Wirkung hilft. So könnte man klein anfangen, ohne die spätere Bewertung dem Bauchgefühl zu überlassen.
Das wirft eine praktische Frage auf. Welche Annahmen sollte man prüfen, bevor man solche Ergebnisse auf die eigene Organisation überträgt?
Die Ausgangslage und die untersuchte Gruppe sind entscheidend. Ich würde zunächst vergleichen, ob die Rahmenbedingungen wirklich ähnlich sind.
Welche einfache Kennzahl oder Beobachtung könnte bei der Übertragung auf die eigene Organisation zeigen, ob die Maßnahme den gewünschten Effekt hat? So ließe sich eine Abweichung früh erkennen.
Welche Gegenargumente gehen verloren, wenn man nur die auffälligen Prozentwerte betrachtet?
Wie stark hängt die Aussage der Studie von der Auswahl der befragten Unternehmen ab?
Das ist ein wichtiger Punkt. Ich würde die Ergebnisse zunächst auf die untersuchte Gruppe beziehen. Unternehmensgröße, Branche und Region können bei einer Übertragung auf den eigenen Betrieb viel ausmachen.
Hier würde ich widersprechen: Ein zusätzlicher Prozess kann auch neue Reibung schaffen. Welche vorhandene Aufgabe könnte man damit zusammenführen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie stark hängt die Aussage der Studie von der Auswahl der befragten Unternehmen ab?
Das würde ich an einem konkreten Szenario prüfen. Eine Beschreibung zeigt die Absicht; die gemeinsame Durchführung zeigt, wo Informationen oder Übergaben fehlen.
Welche Entscheidung müsste zu Übertragbarkeit auf die eigene Organisation zuerst fallen, wenn die verfügbaren Nachweise lückenhaft sind? Ich beziehe mich auf den Schwerpunkt „Workplace of the Future"-Report von Citrix“.
Zum Beitrag „Workplace of the Future"-Report von Citrix“: Ich würde zunächst die Lücke offen dokumentieren und einen überprüfbaren nächsten Schritt vereinbaren, statt Vollständigkeit zu unterstellen. Das schafft eine begrenzte, überprüfbare Arbeitsgrundlage für die weitere Umsetzung. Bei Übertragbarkeit auf die eigene Organisation sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Ist der berichtete Trend schon ein gutes Argument für eine eigene Investition?
Als Anlass für eine Prüfung ja. Die eigene Entscheidung würde ich zusätzlich von Kosten, Risiken und einem konkreten Bedarf abhängig machen.
Damit bin ich noch nicht ganz zufrieden. Wie würde man prüfen, ob die vorgeschlagene Lösung im Alltag tatsächlich eingehalten wird?
Dazu eine Rückfrage: Wird hier die tatsächliche Nutzung gemessen oder eher die Absicht, etwas künftig einzuführen?
Ich sehe darin vor allem eine Gestaltungsfrage. Das wäre für mich ein wesentlicher Unterschied: Eine Erwartung ist noch kein Nachweis für eine erfolgreiche Umsetzung.
Ich sehe den größten Nutzen in eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung. Das sollte sich mit wenigen verständlichen Kennzahlen und konkreten Beispielen prüfen lassen.
Aus der Praxis würde ich besonders auf eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung achten. Ohne klare Verantwortung bleibt selbst ein guter Ansatz schnell unverbindlich.
Für eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung sollte auch feststehen, welche Annahmen der Bewertung zugrunde liegen. Sonst wird ein Status leicht länger fortgeschrieben als sinnvoll.