

Die größten Hemmnisse und Herausforderungen bei der Umsetzung von BYODin Deutschland wurden in einer weiteren Studie festgestellt. Entsprechend einer Studie von Citrix sehen 78% der befragten IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen ByoD als eine Herausforderung an.
So haben 34% bis heute keine verbindlichen Richtlinien zur Umsetzung. Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen hat bereits eine Lösung für Mobile Device Management und 43% auch eine für Mobile Application Management implementiert. Knapp dreiviertel der Befragten denken über BYOD Szenarien nach, bei denen private Endgeräte beruflich genutzt werden sollen, in 40% der Fälle ist dies bereits möglich.
Knapp 20 Prozent der Nutzer ist es bereits möglich private Applikationen auf einem beruflichen Endgerät zu nutzen. Daher werden Anwendungen, wie Facebook oder Skype nicht nur privat, sondern auch für berufliche Zwecke eingesetzt. Unternehmen sehen es als besonders notwendig, dass CRM- und unternehmensinterne Anwendungen verfügbar gemacht werden. Auch wollen sie die Nutzung von Messengern und Filehsaring-Anwendungen vorantreiben.
Die größten Probleme wurden jedoch nicht bei Sicherheitsbedenken, sondern bei der Nutzung unterschiedlicher Betriebssysteme gesehen. Jedoch liegen die Sicherheitsbedenken auf dem zweiten Platz vor zu hohen undurchsichtigen Kosten.

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Kommentare 19
Den Punkt würde ich gern vertiefen. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?
Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.
Mich würde noch interessieren, wer bei privaten Geräten die erste Überprüfung anstößt und das Ergebnis festhält. So würde die spätere Bewertung greifbarer.
Spannend finde ich die praktische Seite: woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Reicht dafür zunächst ein kleiner Pilot oder braucht es sofort einen breiteren Ansatz?
Ein kleiner Pilot erscheint mir sinnvoll. Wichtig wäre nur, vorher festzulegen, welches Ergebnis als Verbesserung gilt und wer es beurteilt.
Ein konkreter Fall hilft, aber die Zuständigkeit muss von Anfang an klar sein. Sonst ist zwar das Problem sichtbar, die notwendige Entscheidung bleibt aber liegen.
Der Pilot ist aus meiner Sicht sinnvoll, wenn er nicht nur die formale Durchführung prüft. Entscheidend ist, ob anschließend eine bessere oder schnellere Entscheidung möglich ist.
Die Trennung zwischen Durchführung und Wirkung hilft. So könnte man klein anfangen, ohne die spätere Bewertung dem Bauchgefühl zu überlassen.
Wie würdet ihr bei Supportgrenzen und Kostenverteilung die wichtigsten Abhängigkeiten für die Umsetzung sichtbar machen?
Ich würde zunächst die wenigen Abhängigkeiten erfassen, deren Ausfall oder Verzögerung das Ergebnis tatsächlich gefährdet. Die Liste sollte eine Entscheidung ermöglichen und regelmäßig überprüft werden. Für Supportgrenzen und Kostenverteilung würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Ein weiterer Punkt: Was passiert beim Ausscheiden mit den Firmendaten, wenn das Gerät weiterhin privat benutzt wird? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Das ist ein wichtiger Punkt. Der Austritt gehört für mich schon in die Planung. Zugriff entziehen und Unternehmensdaten entfernen sind unterschiedliche Aufgaben, die getrennt beschrieben werden sollten. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Das ist ein wichtiger Punkt. Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Einverstanden, mit einer Einschränkung: Wenn die notwendige Information fehlt, funktioniert die Abwägung nicht. Woher sollte sie kommen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?
Dazu eine Rückfrage: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Daran würde ich anknüpfen. Für mich wäre eine klare Grenze beim Zugriff entscheidend. Ein geschäftlicher Container wäre ein Ansatz; die privaten Inhalte sollten nicht einfach zum administrierbaren Unternehmensbestand werden.
Welche minimale Lösung wäre für Trennung privater und dienstlicher Daten vertretbar, wenn unter Zeitdruck eine Ausnahme erforderlich wird?
Ich würde die Ausnahme befristen und mit einem benannten Verantwortlichen sowie einer späteren Überprüfung verbinden. Entscheidend wäre für mich, ob das Ergebnis für den konkreten Fall nachprüfbar bleibt. Bei Trennung privater und dienstlicher Daten sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.