

Die Firma Dell Quest Software hat im Februar 2013 eine Untersuchung zum Themengebiet BYOD veröffentlicht. Die in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Spanien, Italien, Australien, Singapur und China 1.500 befragten leitenden IT-Verantwortliche wurden im Kern zu den BYOD-Initiativen in den jeweiligen Unternehmen befragt. Zusammengefasste sind die wichtigsten Kernaussagen der umfassenden BYOD Studie:
Die drei "führenden BYOD-Nationen" sind nach den Resultaten derDELL-Quest Umfrage derzeit die USA, China mit dem Großraum Peking und Australien, wo besonders häufig private Endgeräte von eigenen Mitarbeitern genutzt und von den Unternehmen unterstützt werden. Hier gibt es auf Grund der rechtlichen Rahmenbedingung viele Initiativen, um eigene Devices im betriebswirtschaftlichen Kontext zu nutzen. Dagegen sind bei den europäischen Ländern, die in die Studie einbezogen wurden, Frankreich, Deutschland und Großbritannien noch deutliche Entwicklungspotenziale und geringe Nutzerzahlen und Initiativen im BYOD Umfeld. Oftmals werden hier strenge Datenschutzrechtliche Kriterien als Hemnisse für die EInführung genannt.
Fazit: CIOs sind also gut damit beraten, die aktuelle Diskussion um BYOD zu nutzen, um in der eigenen IT-Umgebung aufzuräumen und eine geeignete und moderne Infrastruktur aufzubauen, die sich dann etwa auch auf die eigenen Mitarbeiter. Und dass trotz Standardisierung ein höherer Grad an Individualität kein Widerspruch sein muss, zeigt die Praxis im außereuropäischen Raum. Rechtliche Sicherheit muss jedoch dringen geschaffen werden, um solche Projekte auch zukunftssicher umzusetzen.
Die vollständiger BYOD-Studie von Dell Quest Software zum downloaden finden Sie hier.
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Kommentare 20
Der Beitrag trifft einen wichtigen Punkt. Mich würde interessieren, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Welche Mindestinformation sollte dafür immer vorliegen?
Für mich wäre ein begrenzter Anwendungsfall der beste Einstieg. Dann sieht man relativ schnell, ob die Information tatsächlich zu einer anderen Priorität oder Entscheidung führt.
Für mich gehört noch ein fester Zeitpunkt zur Nachprüfung dazu. Erst dann lässt sich beurteilen, ob die Maßnahme nur erledigt wurde oder tatsächlich etwas verbessert hat.
Der Pilot ist aus meiner Sicht sinnvoll, wenn er nicht nur die formale Durchführung prüft. Entscheidend ist, ob anschließend eine bessere oder schnellere Entscheidung möglich ist.
Die Trennung zwischen Durchführung und Wirkung hilft. So könnte man klein anfangen, ohne die spätere Bewertung dem Bauchgefühl zu überlassen.
Den Punkt würde ich gern vertiefen. Welche Annahmen sollte man prüfen, bevor man solche Ergebnisse auf die eigene Organisation überträgt?
Die Ausgangslage und die untersuchte Gruppe sind entscheidend. Ich würde zunächst vergleichen, ob die Rahmenbedingungen wirklich ähnlich sind.
Welche einfache Kennzahl oder Beobachtung könnte bei der Übertragung auf die eigene Organisation zeigen, ob die Maßnahme den gewünschten Effekt hat? So entstünde aus der ersten Lösung ein belastbarer Lernschritt. Entscheidend wäre eine eindeutige, gemeinsam verstandene Festlegung.
Wird hier die tatsächliche Nutzung gemessen oder eher die Absicht, etwas künftig einzuführen? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Ich sehe darin vor allem eine Gestaltungsfrage. Das wäre für mich ein wesentlicher Unterschied: Eine Erwartung ist noch kein Nachweis für eine erfolgreiche Umsetzung. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Welche Entscheidung müsste zu Auswahl und Größe der Stichprobe zuerst fallen, wenn verschiedene Systeme dieselbe Information unterschiedlich abbilden?
Ich würde zunächst eine maßgebliche Quelle bestimmen und Abweichungen gezielt untersuchen, bevor Kennzahlen daraus abgeleitet werden. Das schafft eine begrenzte, überprüfbare Arbeitsgrundlage für die weitere Umsetzung. Bei Auswahl und Größe der Stichprobe sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Wann wäre bei Unterschied zwischen Befund und Handlungsempfehlung eine erneute Entscheidung sinnvoller als die bloße Fortschreibung eines Status?
Eine neue Entscheidung wäre für mich erforderlich, wenn Grenzen oder tragende Annahmen nicht mehr passen. Eine Statusmeldung allein erklärt noch nicht, wie die Veränderung bewertet wurde. Für Unterschied zwischen Befund und Handlungsempfehlung würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Wie stark hängt die Aussage der Studie von der Auswahl der befragten Unternehmen ab? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Ich würde es so einordnen: Ich würde die Ergebnisse zunächst auf die untersuchte Gruppe beziehen. Unternehmensgröße, Branche und Region können bei einer Übertragung auf den eigenen Betrieb viel ausmachen.
Ich sehe den Nutzen, würde aber auch nach den Grenzen fragen. Wann wäre ein einfacheres Vorgehen angemessen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie stark hängt die Aussage der Studie von der Auswahl der befragten Unternehmen ab?
Als ersten Schritt würde ich einen klar begrenzten Fall nehmen und den tatsächlichen Ablauf gemeinsam durchgehen. An diesem Fall lassen sich die offenen Zuständigkeiten meist konkreter besprechen.
Für die praktische Anwendung zählt aus meiner Sicht eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung. Sonst wirkt formal alles vollständig, ohne Entscheidungen zu verbessern.
Für eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung braucht es aus meiner Sicht keine Vielzahl neuer Kennzahlen. Wenige klar interpretierbare Signale wären hilfreicher.