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Verschlüsseltes WhatsApp im Unternehmenseinsatz?

Verschlüsseltes WhatsApp im Unternehmenseinsatz? Verschlüsseltes WhatsApp im Unternehmenseinsatz?

Nach einem ersten stark begrenzten Versuch für eine begrenzte Anzahl von Nutzern, hat der populäre Messenger WhatsApp für alle seine Anwender nun eine vollumfängliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt. Die aktuelle Version des Messengers verschlüsselt somit nun “jeden Anruf, jede Nachricht, Datei, Sprachnachricht und jedes Foto und Video als Standard” durchgehend vom Absender bis zum Empfänger und kann selbst vom Anbieter nicht eingesehen werden.

Die Firmengründer von WhatsApp Jan Koum und Brian Acton erklären dazu im Firmenblog: “Die Idee ist einfach: wenn Du eine Nachricht sendest, kann diese nur von der Person, an den Du sie sendest, gelesen werden. Niemand kann in diese Nachrichten schauen. Kein Hacker. Keine unterdrückenden Regimes. Nicht einmal wir. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hilft dabei, die Kommunikation über WhatsApp privat zu machen – wie eine Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht.”

Die neue Sicherheitsfunktion basierend auf dem Open-Source-Protokoll “TextSecure” hat WhatsApp Inc. zusammen mit den Spezialisten Open Whisper Systems entwickelt. TextSecure nutzt Forward Secrecy, eine Technik, die verschlüsselte Nachrichten auch dann schützt, wenn potentielle Hacker oder staatliche Behörden den für den Austausch zwischen den Nutzern verwendete Schlüssel abgefangen haben. Diese Technik wird übergreifend nicht nur von allen Funktionen der App, sondern auch von allen Plattformen unterstützt: Android, iOS, Windows Phone, Nokia Symbian und Blackberry OS. Damit genügt der Messenger den strengen Anforderungen von deutschen und europäischen Datenschutzbehörden. Ein Einsatz im Unternehmensumfeld, sowie im Kontext von Bring your own Device ist damit tendenziell gegeben.

Hinweis: Teile dieses Beitrags könnten unter Einsatz von KI-gestützten Tools erstellt oder überarbeitet worden sein. Weitere Informationen finden Sie im Impressum/Disclaimer. Marken- und Bildrechte: Dargestellte Logos und genannten Marken liegen ausschließlich bei den jeweiligen Rechteinhabern. Nutzung erfolgt ausschließlich zu illustrativen Zwecken.
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Kommentare 20

Eva Wolff am Dienstag, 29. März 2016 10:18

Mich interessiert besonders, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Welches erste Signal wäre dafür im Alltag wirklich aussagekräftig?

Mich interessiert besonders, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Welches erste Signal wäre dafür im Alltag wirklich aussagekräftig?
Gäste - Christian Brandt am Dienstag, 29. März 2016 12:24

Für mich wäre ein begrenzter Anwendungsfall der beste Einstieg. Dann sieht man relativ schnell, ob die Information tatsächlich zu einer anderen Priorität oder Entscheidung führt.

Für mich wäre ein begrenzter Anwendungsfall der beste Einstieg. Dann sieht man relativ schnell, ob die Information tatsächlich zu einer anderen Priorität oder Entscheidung führt.
Daniel Ahrens am Dienstag, 29. März 2016 16:12

Ich würde außerdem festhalten, welche Annahmen hinter der Bewertung stehen. Ändern sie sich, sollte nicht einfach derselbe Status fortgeschrieben werden.

Ich würde außerdem festhalten, welche Annahmen hinter der Bewertung stehen. Ändern sie sich, sollte nicht einfach derselbe Status fortgeschrieben werden.
Markus Groß am Dienstag, 29. März 2016 19:45

Ich würde ebenfalls mit einem konkreten Fall starten. Wichtig sind dabei eine eindeutige Zuständigkeit, ein überprüfbares Ergebnis und ein Termin, an dem die Wirkung erneut bewertet wird.

Ich würde ebenfalls mit einem konkreten Fall starten. Wichtig sind dabei eine eindeutige Zuständigkeit, ein überprüfbares Ergebnis und ein Termin, an dem die Wirkung erneut bewertet wird.
Gäste - Susanne König am Mittwoch, 30. März 2016 07:23

Gerade der feste Termin zur erneuten Bewertung ist wichtig. Andernfalls wird aus einer vorläufigen Annahme schnell ein dauerhafter Status.

Gerade der feste Termin zur erneuten Bewertung ist wichtig. Andernfalls wird aus einer vorläufigen Annahme schnell ein dauerhafter Status.
Eva Wolff am Dienstag, 29. März 2016 13:24

Danke für die Einordnung. Wo verläuft für dich die sinnvolle Grenze zwischen persönlicher Nutzung und betrieblicher Verantwortung?

Danke für die Einordnung. Wo verläuft für dich die sinnvolle Grenze zwischen persönlicher Nutzung und betrieblicher Verantwortung?
Andreas Albers am Mittwoch, 30. März 2016 07:05

Das hängt stark von den betroffenen Daten und Anwendungen ab. Eine verständliche Vereinbarung hilft mehr als eine Regel, die im Alltag niemand einhalten kann.

Das hängt stark von den betroffenen Daten und Anwendungen ab. Eine verständliche Vereinbarung hilft mehr als eine Regel, die im Alltag niemand einhalten kann.
Tobias Roth am Mittwoch, 30. März 2016 13:29

Wie kann man bei der Abgrenzung von Nutzung und Verantwortung die erste Überprüfung so gestalten, dass sie eine Entscheidung ermöglicht und nicht nur weitere Daten sammelt? Das wäre für mich ein praktikabler Abschluss des ersten Schritts. Das sollte möglichst im normalen Arbeitsablauf sichtbar werden.

Wie kann man bei der Abgrenzung von Nutzung und Verantwortung die erste Überprüfung so gestalten, dass sie eine Entscheidung ermöglicht und nicht nur weitere Daten sammelt? Das wäre für mich ein praktikabler Abschluss des ersten Schritts. Das sollte möglichst im normalen Arbeitsablauf sichtbar werden.
Gäste - Jan Beck am Montag, 18. April 2016 08:42

Ein weiterer Punkt: Wäre Transparenz über die Kontrolle schon ausreichend, oder braucht es zusätzlich echte technische Grenzen? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Ein weiterer Punkt: Wäre Transparenz über die Kontrolle schon ausreichend, oder braucht es zusätzlich echte technische Grenzen? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Mark Walter am Montag, 18. April 2016 10:07

Transparenz wäre mein erster Schritt, aber nicht der einzige. Auch der Umfang der erfassten Daten sollte zum jeweiligen Zweck passen. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Transparenz wäre mein erster Schritt, aber nicht der einzige. Auch der Umfang der erfassten Daten sollte zum jeweiligen Zweck passen. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Gäste - Maren Paul am Montag, 18. April 2016 10:45

Hier würde ich widersprechen: Ein zusätzlicher Prozess kann auch neue Reibung schaffen. Welche vorhandene Aufgabe könnte man damit zusammenführen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wäre Transparenz über die Kontrolle schon ausreichend, oder braucht es zusätzlich echte technische Grenzen?

Hier würde ich widersprechen: Ein zusätzlicher Prozess kann auch neue Reibung schaffen. Welche vorhandene Aufgabe könnte man damit zusammenführen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wäre Transparenz über die Kontrolle schon ausreichend, oder braucht es zusätzlich echte technische Grenzen?
Gäste - Johanna Ludwig am Sonntag, 01. Mai 2016 11:44

Welche minimale Lösung wäre für Löschung und nachvollziehbare Aufbewahrung vertretbar, wenn ein kleines Team mehrere Rollen gleichzeitig übernimmt?

Welche minimale Lösung wäre für Löschung und nachvollziehbare Aufbewahrung vertretbar, wenn ein kleines Team mehrere Rollen gleichzeitig übernimmt?
Gäste - Florian Falk am Sonntag, 01. Mai 2016 13:22

Ich würde die Rollen dennoch getrennt dokumentieren und für die kritische Entscheidung einen zweiten Blick vorsehen. Entscheidend wäre für mich, ob das Ergebnis für den konkreten Fall nachprüfbar bleibt. Bei Löschung und nachvollziehbare Aufbewahrung sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.

Ich würde die Rollen dennoch getrennt dokumentieren und für die kritische Entscheidung einen zweiten Blick vorsehen. Entscheidend wäre für mich, ob das Ergebnis für den konkreten Fall nachprüfbar bleibt. Bei Löschung und nachvollziehbare Aufbewahrung sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Mark Walter am Dienstag, 06. Oktober 2020 16:52

Wer kontrolliert eigentlich diejenigen, die auf die Daten zugreifen dürfen? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.

Wer kontrolliert eigentlich diejenigen, die auf die Daten zugreifen dürfen? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Gäste - Andrea Simon am Sonntag, 02. August 2026 12:34

Welcher konkrete Prüfpunkt wäre bei Löschung und nachvollziehbare Aufbewahrung für einen ersten Umsetzungsschritt besonders hilfreich?

Welcher konkrete Prüfpunkt wäre bei Löschung und nachvollziehbare Aufbewahrung für einen ersten Umsetzungsschritt besonders hilfreich?
Gäste - Anja Krause am Sonntag, 02. August 2026 14:27

Für den Einstieg würde ich einen klar abgegrenzten Ablauf mit einem erwarteten Ergebnis wählen. So lässt sich früh erkennen, wo Verantwortlichkeit, Nachweis oder praktische Umsetzung noch fehlen. Für Löschung und nachvollziehbare Aufbewahrung würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.

Für den Einstieg würde ich einen klar abgegrenzten Ablauf mit einem erwarteten Ergebnis wählen. So lässt sich früh erkennen, wo Verantwortlichkeit, Nachweis oder praktische Umsetzung noch fehlen. Für Löschung und nachvollziehbare Aufbewahrung würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Gäste - Maren Paul am Sonntag, 27. September 2026 11:08

Wie wird verhindert, dass notwendige Sicherheitskontrollen zu einer umfassenden Überwachung werden? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.

Wie wird verhindert, dass notwendige Sicherheitskontrollen zu einer umfassenden Überwachung werden? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Gäste - Jan Beck am Sonntag, 27. September 2026 13:45

Daran würde ich anknüpfen. Ich würde den Zweck und die Grenzen jeder Kontrolle ausdrücklich beschreiben. Ein Sicherheitsinteresse erklärt für mich nicht automatisch jeden denkbaren Zugriff. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.

Daran würde ich anknüpfen. Ich würde den Zweck und die Grenzen jeder Kontrolle ausdrücklich beschreiben. Ein Sicherheitsinteresse erklärt für mich nicht automatisch jeden denkbaren Zugriff. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Claudia Bergmann am Freitag, 04. November 2016 07:50

Bei angemessenen Datenschutz im Alltag würde ich nicht nur die Durchführung betrachten. Aussagekräftig wird es erst, wenn Wirkung und Abweichungen sichtbar bleiben.

Bei angemessenen Datenschutz im Alltag würde ich nicht nur die Durchführung betrachten. Aussagekräftig wird es erst, wenn Wirkung und Abweichungen sichtbar bleiben.
Isabel Werner am Samstag, 12. November 2022 21:05

Ich sehe den größten Nutzen in angemessenen Datenschutz im Alltag. Das sollte sich mit wenigen verständlichen Kennzahlen und konkreten Beispielen prüfen lassen.

Ich sehe den größten Nutzen in angemessenen Datenschutz im Alltag. Das sollte sich mit wenigen verständlichen Kennzahlen und konkreten Beispielen prüfen lassen.
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