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BYOD findet den Weg ins Klassenzimmer - ob das wirklich gut ist?

BYOD findet den Weg ins Klassenzimmer - ob das wirklich gut ist? BYOD findet den Weg ins Klassenzimmer - ob das wirklich gut ist?

Immer wieder bringt uns neue Technik aus der Fassung. Bring Your Own Device ist aus Amerika nach Deutschland geschwappt und kann hier schon viele Unternehmen überzeugen. Hier ist es auch recht praktisch, können doch die Mitarbeiter mit ihren eigenen Geräten besser und schneller arbeiten. Aber der neue Hype geht weiter, nun ist es sogar so, dass BYOD, wie man kurz sagt, in Schulen eingeführt wird. Ob dies mal so sinnvoll ist, ist natürlich eine ganz andere Frage. Kann es wohl bald in allen Schulen Handy raus lauten? Kaum zu glauben, aber manche Schulen sind klar dabei, dies für sich umzusetzen. Wo früher die Handys verboten waren und sogar einkassiert wurden, sind sie auf einmal erlaubt. Nicht immer gut, denn es gibt natürlich auch noch Schüler, die gar kein Handy besitzen. Was ist mit ihnen? Müssen Eltern dann bald Handys für die Schule kaufen? Fakt ist, es soll in vielen Schulen erlaubt sein, die mobilen Geräte für den Unterricht und auch für die Klassenarbeit einsetzen zu dürfen und das klingt erst einmal recht merkwürdig.

Und doch ist es so, dass dies so neu gar nicht ist. Gibt es doch an vielen Schulen schon lange Computer und auch sogar Tablet-Klassen. Digitales für die Schule, auf der einen Seite geht man so mit der Zeit, auf der anderen Seite könnte so schnell der persönliche Kontakt in den Hintergrund rücken. Gibt es doch sogar Schulen, wenn auch noch ganz selten, wo die Schüler zu Hause über die Live-Kamera Unterricht bekommen. Man glaubt es kaum, aber berichtet wurde von NDR 90,3 genau dies: Über 1000 Schüler sollen mit Handy und Tablet unterrichtet werden und wird als Pilotprojekt an Hamburgs Schulen gestartet. Und ist erst einmal der Startschuss gegeben worden, dauert es wohl nicht lange, bis auch andere Schulen nachziehen werden, wenn sie dies nicht sogar schon getan haben, nur das Projekt nicht an die große Glocke gehangen haben. Der Schulsenator von Hamburg hofft, dass so das Hamburger Schulsystem nach vorne gebracht werden kann. Modern ist es auf jeden Fall, aber schön? Man wird sehen. Es wird ganz neu in eine andere Generation gestartet. Man darf gespannt sein, ob die Schüler nur brav für die Schule an das Gerät gehen oder ob dann nicht auch zur Schulzeit den Freunden geschrieben wird, bei Facebook gepostet wird und mehr!

Bisher sind noch keine positiven Elternmeinungen bekannt. Die meisten Eltern, wenn man mal selbst im Bekanntenkreis herumfragt, sind nicht gerade erbaut davon, dass Handys und Tablets mit in den Unterricht sollen. Man traut Kindern nicht unbedingt zu, zwischen privat und Schule klare Grenzen zu ziehen. Auch wird die Vertrautheit zwischen Lehrern und Schülern bestimmt noch mehr leiden, wenn man ständig auf mobile Geräte schaut. Für die Lehrer mag es eine neue und interessante Form von Unterricht sein und man geht ganz modern mit der Zeit. Aber modern ist nicht immer gut und gehört auch nicht überall hin. Wie es an den Schulen zum Schluss funktioniert: Man wird es sehen.

Hinweis: Teile dieses Beitrags könnten unter Einsatz von KI-gestützten Tools erstellt oder überarbeitet worden sein. Weitere Informationen finden Sie im Impressum/Disclaimer. Marken- und Bildrechte: Dargestellte Logos und genannten Marken liegen ausschließlich bei den jeweiligen Rechteinhabern. Nutzung erfolgt ausschließlich zu illustrativen Zwecken.
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Kommentare 20

Sabine Wendt am Sonntag, 14. Februar 2016 11:28

Der Ansatz ist nachvollziehbar. Offen bleibt für mich, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Wo würdet ihr mit der Prüfung beginnen?

Der Ansatz ist nachvollziehbar. Offen bleibt für mich, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Wo würdet ihr mit der Prüfung beginnen?
Gäste - Katharina Krüger am Sonntag, 14. Februar 2016 12:38

Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.

Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.
Eva Wolff am Sonntag, 14. Februar 2016 15:40

Ein konkreter Fall hilft, aber die Zuständigkeit muss von Anfang an klar sein. Sonst ist zwar das Problem sichtbar, die notwendige Entscheidung bleibt aber liegen.

Ein konkreter Fall hilft, aber die Zuständigkeit muss von Anfang an klar sein. Sonst ist zwar das Problem sichtbar, die notwendige Entscheidung bleibt aber liegen.
Markus Groß am Sonntag, 14. Februar 2016 18:00

Ich würde ebenfalls mit einem konkreten Fall starten. Wichtig sind dabei eine eindeutige Zuständigkeit, ein überprüfbares Ergebnis und ein Termin, an dem die Wirkung erneut bewertet wird.

Ich würde ebenfalls mit einem konkreten Fall starten. Wichtig sind dabei eine eindeutige Zuständigkeit, ein überprüfbares Ergebnis und ein Termin, an dem die Wirkung erneut bewertet wird.
Gäste - Luisa Graf am Montag, 15. Februar 2016 07:39

So ergibt die Vorgehensweise Sinn: begrenzter Einstieg, klare Messgröße und eine sichtbare Entscheidung, falls das Ergebnis nicht trägt.

So ergibt die Vorgehensweise Sinn: begrenzter Einstieg, klare Messgröße und eine sichtbare Entscheidung, falls das Ergebnis nicht trägt.
Frank Franke am Sonntag, 14. Februar 2016 15:48

Ein hilfreicher Einstieg in das Thema. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?

Ein hilfreicher Einstieg in das Thema. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?
Daniel Ahrens am Montag, 15. Februar 2016 07:05

Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.

Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.
Elena Vogt am Montag, 15. Februar 2016 07:51

Welche Beobachtung wäre bei privaten Geräten ein ausreichender Anlass, die Entscheidung noch einmal aufzumachen? Damit könnte die Lösung im Alltag wachsen, ohne beliebig zu werden. Das sollte möglichst im normalen Arbeitsablauf sichtbar werden.

Welche Beobachtung wäre bei privaten Geräten ein ausreichender Anlass, die Entscheidung noch einmal aufzumachen? Damit könnte die Lösung im Alltag wachsen, ohne beliebig zu werden. Das sollte möglichst im normalen Arbeitsablauf sichtbar werden.
Gäste - Martin Lorenz am Sonntag, 06. März 2016 15:33

Dazu eine Rückfrage: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.

Dazu eine Rückfrage: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Gäste - Britta Sander am Samstag, 23. April 2016 13:11

Welche minimale Lösung wäre für Trennung privater und dienstlicher Daten vertretbar, wenn unter Zeitdruck eine Ausnahme erforderlich wird?

Welche minimale Lösung wäre für Trennung privater und dienstlicher Daten vertretbar, wenn unter Zeitdruck eine Ausnahme erforderlich wird?
Markus Groß am Samstag, 23. April 2016 16:08

Ich würde die Ausnahme befristen und mit einem benannten Verantwortlichen sowie einer späteren Überprüfung verbinden. Entscheidend wäre für mich, ob das Ergebnis für den konkreten Fall nachprüfbar bleibt. Bei Trennung privater und dienstlicher Daten sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.

Ich würde die Ausnahme befristen und mit einem benannten Verantwortlichen sowie einer späteren Überprüfung verbinden. Entscheidend wäre für mich, ob das Ergebnis für den konkreten Fall nachprüfbar bleibt. Bei Trennung privater und dienstlicher Daten sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Gäste - Johanna Ludwig am Dienstag, 03. Mai 2016 20:32

Was müsste bei Trennung privater und dienstlicher Daten in einer Übergabe unbedingt verständlich dokumentiert sein?

Was müsste bei Trennung privater und dienstlicher Daten in einer Übergabe unbedingt verständlich dokumentiert sein?
Julia Reuter am Mittwoch, 04. Mai 2016 07:05

Zweck, Zuständigkeit und offene Punkte sollten zusammen auffindbar sein. Hilfreich wäre außerdem ein konkretes Beispiel dafür, wie mit einer Abweichung umzugehen ist. Für Trennung privater und dienstlicher Daten würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.

Zweck, Zuständigkeit und offene Punkte sollten zusammen auffindbar sein. Hilfreich wäre außerdem ein konkretes Beispiel dafür, wie mit einer Abweichung umzugehen ist. Für Trennung privater und dienstlicher Daten würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Gäste - Uwe Baumann am Montag, 31. Oktober 2016 09:29

Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.

Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Gäste - Martin Lorenz am Montag, 31. Oktober 2016 11:30

Das ist ein wichtiger Punkt. Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Das ist ein wichtiger Punkt. Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Gäste - Oliver Fischer am Montag, 31. Oktober 2016 11:44

Der Grundgedanke passt für mich. Trotzdem: Wie verhindert man, dass die Verantwortung zwischen mehreren Beteiligten hängen bleibt? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.

Der Grundgedanke passt für mich. Trotzdem: Wie verhindert man, dass die Verantwortung zwischen mehreren Beteiligten hängen bleibt? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Markus Groß am Montag, 31. Oktober 2016 12:14

Die Grenze sehe ich dort, wo zusätzlicher Aufwand keine bessere Entscheidung mehr unterstützt. Das müsste man an einem konkreten Fall prüfen und nicht pauschal behaupten. Auf die Ausgangsfrage bezogen: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist.

Die Grenze sehe ich dort, wo zusätzlicher Aufwand keine bessere Entscheidung mehr unterstützt. Das müsste man an einem konkreten Fall prüfen und nicht pauschal behaupten. Auf die Ausgangsfrage bezogen: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist.
Gäste - Martin Lorenz am Montag, 31. Oktober 2016 14:00

Da kommen wir näher zusammen. Ein gemeinsamer Ablauf wäre überzeugender als zwei Verfahren, die im Ernstfall unterschiedliche Antworten geben. Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.

Da kommen wir näher zusammen. Ein gemeinsamer Ablauf wäre überzeugender als zwei Verfahren, die im Ernstfall unterschiedliche Antworten geben. Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Jan Peters am Samstag, 29. Oktober 2016 08:05

Ich sehe den größten Nutzen in eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung. Das sollte sich mit wenigen verständlichen Kennzahlen und konkreten Beispielen prüfen lassen.

Ich sehe den größten Nutzen in eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung. Das sollte sich mit wenigen verständlichen Kennzahlen und konkreten Beispielen prüfen lassen.
Jana Richter am Sonntag, 19. Juni 2022 13:00

Aus der Praxis würde ich besonders auf eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung achten. Ohne klare Verantwortung bleibt selbst ein guter Ansatz schnell unverbindlich.

Aus der Praxis würde ich besonders auf eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung achten. Ohne klare Verantwortung bleibt selbst ein guter Ansatz schnell unverbindlich.
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