

Bring Your Own Device ist derzeit sehr beliebt, aber nicht immer ganz unkompliziert für Unternehmen. Aber doch ist es möglich, seine Arbeitgeber glücklich zu machen, wenn diese die privaten mobilen Endgeräte mit zum Arbeitsplatz bringen möchten. Heute ist es sogar so, das viel Firmen den eigenen Nutzen für sich sehen, wie dass der Mitarbeiter dafür rund um die Uhr erreichbar ist oder aber, dass man nicht jeden neuen Mitarbeiter auch Geräte anbieten muss.
Oft ist es so, dass BYOD noch rechtliche Grauzonen mit sich bringt, die man aber umgehen kann, wenn man klare Regeln durch einen Vertrag aufsetzt. Auch muss man sich leider den technischen Voraussetzungen stellen, wenn es um das eigene Firmennetzwerk geht. Aber man braucht hier nicht unbedingt gleich einen neuen Mitarbeiter, sondern kann einen Fachmann mit der Aufgabe betreuen, der genau aufzeigen kann, wie man am sichersten unterwegs ist und wie man was einzustellen hat und was die Mitarbeiter am besten für eine Software nutzen, um das Firmennetzwerk zu schützen. Ob es nun um die Firewall, um das Antivirenprogramm oder mehr geht. Einmal gezahlt, langhaltig sicher. So agieren die meisten Firmen, wenn es nicht durch Zufall einen Mitarbeiter für das Firmennetzwerk und die Sicherheit gibt. Warum jemanden von dem eigenen Personal damit beschäftigen, wenn der Fachmann schnell vor Ort ist und seine Arbeit auch zu 100 Prozent versteht?
Denken Sie unbedingt an die Vorteile
Heute leben wir in einer Zeit, wo man mobil sein möchte. Immer mehr Menschen tragen einen Laptop mit sich oder aber ein Tablet, nicht zu vergessen das Smartphone. Zum einen leben wir in einer Zeit, wo man auch privat noch etwas für das Geschäft tut, zum anderen möchte man auch gerade für die Familie erreichbar sein, vor allem, wenn man Schlüsselkinder hat oder kranke Eltern, die gepflegt werden müssen. Somit gibt es viele Mitarbeiter, die private und geschäftliche Geräte mit sich herumtragen und das kann durchaus eine Menge an Ausstattung bedeuten. Hinzu kommt, dass viele Mitarbeiter erst einmal eine Einarbeitung in Geräte brauchen, weil Sie sich nur mit den privaten Geräten auskennen und das kostet das Unternehmen Zeit und Geld. Warum dann nicht die Endgeräte einschränken, indem man den privaten Gebrauch auch im Geschäft erlaubt? Warum nicht die Zeit und das Geld einsparen, weil die Mitarbeiter Ihre Geräte kennen und nur kurz in Sachen Sicherheit aufrüsten müssen und kurz eingewiesen werden? Wenn man dies von der nützlichen Seite betrachtet, kann ein Unternehmen dadurch nur gewinnen. Was aber die private Nutzung anbelangt, muss man klare Regeln setzen, damit die Mitarbeiter nicht nur auf Facebook und Co. unterwegs sind.
Wer das BYOD Modell schon nutzt, berichtet davon, dass die Mitarbeiter auf einmal viel fleißiger sein können, denn sie kennen ihr eigenes System und die eigenen Produkte und können viel motivierter an die Arbeit gehen. Wo man sich auskennt, muss man nicht lange experimentieren und kann effektiver Leistung bringen. Die Produktivität kann enorm gesteigert werden und wer das nicht für sich nutzt, darf sich auch nicht beschweren. Die Firma spart an IT Anschaffungskosten und kann die Sicherheit gezielt anpassen. Der Sicherheitsaufwand erscheint erst einmal hoch, aber wenn man sich beraten lässt, ist man schnell erstaunt, wie wenig Mühe ein Fachmann damit hat. Es gibt immer mehr Spezialisten, die sich auf BYOD Lösungen verstehen und von daher kann man sich an diese wenden und sicher sein, man sorgt für zufriedene Mitarbeiter, die natürlich dem Unternehmen gut tun. Und über kurz oder lang wird sich BYOD in immer mehr Unternehmen durchsetzen, von daher ist es nicht verkehrt, wenn man sich auch darauf einstellt und mit dem Trend geht. Bisher wird der Trend der USA dankend angenommen!
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Kommentare 22
Der Beitrag trifft einen wichtigen Punkt. Mich würde interessieren, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Welche Mindestinformation sollte dafür immer vorliegen?
Ein kleiner Pilot erscheint mir sinnvoll. Wichtig wäre nur, vorher festzulegen, welches Ergebnis als Verbesserung gilt und wer es beurteilt.
Den Pilotgedanken finde ich gut. Ergänzen würde ich eine klare Schwelle: Ab wann führt das Ergebnis zu einer Entscheidung und wann bleibt es nur eine Beobachtung?
Genau diese Verbindung ist entscheidend: klein beginnen, aber Wirkung und Entscheidungsfolge vorher festlegen. So bleibt der Aufwand vertretbar und das Ergebnis trotzdem belastbar.
Damit wird es für mich deutlich greifbarer. Vor allem die vorher festgelegte Entscheidungsfolge verhindert, dass der Pilot nur als zusätzlicher Bericht endet.
Ein hilfreicher Einstieg in das Thema. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?
Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.
Wie lässt sich bei privaten Geräten vermeiden, dass offene Punkte zwischen zwei Zuständigkeiten liegen bleiben? Damit ließe sich Wirkung von bloßer Aktivität besser unterscheiden. Für den ersten Durchlauf würde dafür eine knappe Festlegung genügen.
Wie würdet ihr bei Ausscheiden und Verlust des privaten Geräts die wichtigsten Abhängigkeiten für die Umsetzung sichtbar machen?
Ich würde zunächst die wenigen Abhängigkeiten erfassen, deren Ausfall oder Verzögerung das Ergebnis tatsächlich gefährdet. Die Liste sollte eine Entscheidung ermöglichen und regelmäßig überprüft werden. Für Ausscheiden und Verlust des privaten Geräts würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Ein weiterer Punkt: Was passiert beim Ausscheiden mit den Firmendaten, wenn das Gerät weiterhin privat benutzt wird? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Ich würde es so einordnen: Der Austritt gehört für mich schon in die Planung. Zugriff entziehen und Unternehmensdaten entfernen sind unterschiedliche Aufgaben, die getrennt beschrieben werden sollten. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Ich lese das etwas anders. Für mich steht zuerst die Frage im Raum, ob der zugrunde liegende Bedarf überhaupt ausreichend geklärt ist. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Das würde ich an einem konkreten Szenario prüfen. Eine Beschreibung zeigt die Absicht; die gemeinsame Durchführung zeigt, wo Informationen oder Übergaben fehlen. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Wie würdet ihr Supportgrenzen und Kostenverteilung konkret prüfen, wenn die Maßnahme bereits auf dem Papier abgeschlossen ist?
Für diesen Fall wäre mein Ansatz: die Umsetzung an einem konkreten Fall nachvollziehen und dabei das tatsächliche Ergebnis prüfen. Damit bleibt sichtbar, was entschieden wurde und was noch offen ist. Bei Supportgrenzen und Kostenverteilung sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Ein weiterer Punkt: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Daran würde ich anknüpfen. Für mich wäre eine klare Grenze beim Zugriff entscheidend. Ein geschäftlicher Container wäre ein Ansatz; die privaten Inhalte sollten nicht einfach zum administrierbaren Unternehmensbestand werden. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Für eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung sollte auch feststehen, welche Annahmen der Bewertung zugrunde liegen. Sonst wird ein Status leicht länger fortgeschrieben als sinnvoll.
Bei eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung scheint mir die zeitliche Perspektive wichtig. Eine einmalige Prüfung sagt wenig darüber aus, ob die Lösung dauerhaft funktioniert.