

In einer Welt in der man permanent von mobilen "smarten" Geräten umgeben und verbunden ist, stellt sich die Frage, wie sich die Consumerisation of IT wirklich auf die Mitarbeiter auswirkt? Nach einer Studie des britisch-amerikanischen Software Herstellers Ringcentral, welcher Software as a Service anbietet, sind heute bereits mehr als 40% der Arbeitnehmer ständig mit mindestens zwei mobilen Endgeräten verbunden. Hieraus ergibt sich allerdings die Frage ob Mitarbeiter hierdurch automatisch produktiver sind und ihre Zeit effektiver nutzen können? Die Antwort auf diese Frage ist sehr überraschend...
Ein verwunderliches Ergebnis der Studie ist es, das knapp 20% der Beschäftigten in den Vereinigten Staaten von Amerika sechs oder mehr Stunden am Wochenende arbeiten. Besagte Umfrage wurde zu Beginn des Jahres 2014 in mehr als 448 Unternehmen von unterschiedlicher Größe durchgeführt. Aufgrund der Größe dieser Stichprobe ist erkennbar, dass die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr verwischt.
Mit der Hilfe eines Cloud-Systems ist es jedoch möglich die private und berufliche Kommunikation zu trennen. Der Vorteil von Cloud-Systemen ist es, Unternehmensdaten zu zentralisieren und so von jedem Ort aus abrufen zu können. Doch sind wir hierdurch in der Lage effektiver zu arbeiten?
Die Resultate der Umfrage werden in der folgenden Grafik anschaulich dargestellt:

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Kommentare 18
Danke für die Einordnung. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?
Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.
Welche kleine Stichprobe würde bei Ausscheiden und Verlust des privaten Geräts zuerst zeigen, ob die Umsetzung im Alltag funktioniert?
Eine kleine, begründete Auswahl konkreter Fälle wäre für mich ein guter Einstieg. Neben einem normalen Ablauf würde ich einen schwierigen Fall prüfen und die Abweichungen kurz dokumentieren. Für Ausscheiden und Verlust des privaten Geräts würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Dazu eine Rückfrage: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Ich würde es so einordnen: Für mich wäre eine klare Grenze beim Zugriff entscheidend. Ein geschäftlicher Container wäre ein Ansatz; die privaten Inhalte sollten nicht einfach zum administrierbaren Unternehmensbestand werden. Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Beim Prinzip bin ich dabei. Bei der Umsetzung könnte aber gerade die Übergabe zwischen zwei Zuständigen schwierig werden.
Für mich müsste sich zunächst erklären lassen, welche Entscheidung verbessert werden soll. Daraus würde ich den notwendigen Umfang ableiten, statt mit der maximalen Dokumentation anzufangen. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Wo würdet ihr bei Trennung privater und dienstlicher Daten anfangen, wenn die Zuständigkeit beim Übergang in den Betrieb unklar bleibt?
Mein Vorschlag wäre, die Übergabe erst mit benanntem Verantwortlichen und nachvollziehbaren Abnahmekriterien abschließen. Anschließend sollte klar sein, wer die Wirkung prüft und wann erneut entschieden wird. Bei Trennung privater und dienstlicher Daten sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Dazu eine Rückfrage: Was passiert beim Ausscheiden mit den Firmendaten, wenn das Gerät weiterhin privat benutzt wird? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?
Ich würde es so einordnen: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Das ist mir als Maßstab noch etwas zu weich. Welches Ergebnis müsste sich nach der Änderung nachweisbar verbessern? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?
Ich würde das Ergebnis vorher festlegen: Was soll danach klarer, schneller oder belastbarer sein? Ohne diesen Bezug ist der Erfolg einer Änderung schwer zu beurteilen. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Das wäre für mich ein sinnvoller Einstieg. Wichtig wäre dann, den ersten Fall auch wirklich auszuwerten und nicht nur abzuschließen. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Hier würde ich widersprechen: Ein zusätzlicher Prozess kann auch neue Reibung schaffen. Welche vorhandene Aufgabe könnte man damit zusammenführen? Diese Unterscheidung finde ich beim Thema dieses Beitrags besonders wichtig.
Interessant finde ich hier vor allem eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung. Eine kleine, sauber ausgewertete Erprobung wäre dafür aussagekräftiger als eine breite Papierlösung.