

Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die drahtlose Infrastruktur mit diesem hohen Anforderungsprofil zurechtkommen wird. Auf die Drahtlosverbindungen in Unternehmen werden hohe Zugriffe einprasseln, die die Infrastruktur nicht nur auslasten, sondern höchstwahrscheinlich auch überfordern werden, so einige Experten. Einige Kritiker gehen sogar davon aus, dass sich Unzufriedenheit breit machen wird. Da die IT-Abteilungen dem neuen Aufwand nicht in so kurzer Zeit gerecht werden können, wie BYOD seinen Weg in Unternehmen findet, könnte die drahtlose Infrastruktur schnell zusammenbrechen. Auch könnte es sein, dass die IT-Fachleute mit dem Support oder mit der Problemlösung nicht mehr hinterherkommen. Nutzer könnten sich also im Stich gelassen fühlen, weil sie sich nicht all den Vorteilen der mobilen Nutzung, sondern technischen Problemen gegenüber sehen. Viele Probleme, die drahtlose Infrastrukturen mit sich bringen werden, lagen bislang im Dunkeln und werden dank BYOD immer mehr aufgedeckt. Da darf mit Recht die Frage aufgeworfen werden, wie diese zukünftigen Probleme angegangen und gelöst werden können. Im Moment gibt es nicht viele Lösungsansätze, da vielen IT-Abteilungen sowohl die finanziellen Mittel, als auch die benötigten Kapazitäten und das entsprechende Fachwissen fehlen. Schließlich geht es darum, die dreifache Menge von Endgeräten in den alltäglichen Arbeitsprozess respektive ins drahtlose Netzwerk zu integrieren. Es können sogar schwerwiegende Probleme die Folge sein. BYOD-Geräte sind anfällig für eine Vielzahl von Bedrohungen. Diese werden eventuell von den Sicherheitssystemen der Unternehmen nicht erkannt. Greift eine derartige Bedrohung auf die Anwendungen des Unternehmens über, ist nicht nur die Sicherheit gefährdet, auch können Anwendungen beschädigt werden oder Daten verloren gehen.
Bring your own Device: Die Vorteile im Überblick
Auch wenn BYOD in Unternehmen viele Probleme nach sich ziehen wird, sollen die Vorteile nicht verschwiegen werden. Sind irgendwann einmal Lösungsansätze für die Problemstellungen gefunden, dann kann sich BYOD in Unternehmen sehr wohl als vorteilhaft erweisen. Zum einen kann BYOD zu einer Kostenersparnis in Unternehmen führen. Die Kosten, die sonst von der IT für die Bereitstellungen von Geräten und Netzwerkverbindungen aufgebracht werden, können teilweise auf die Nutzer umgelegt werden. Auch steht Bring your own Device für Flexibilität und Mobilität. Diese wird in einigen Unternehmen, wie etwa in Krankenhäusern sogar dringend benötigt. BYOD-Geräte, wie Smartphones oder Tablets, die von den Nutzern ins Unternehmen mitgebracht werden erhöhen die individuellen Möglichkeiten der mobilen Internetnutzung.
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Kommentare 22
Eine Frage zur Umsetzung: Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?
Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.
Mich interessiert noch, wie man bei privaten Geräten mit vertretbarem Aufwand erkennt, ob nur die Dokumentation oder auch die Praxis funktioniert. Damit könnte die Lösung im Alltag wachsen, ohne beliebig zu werden. Das sollte möglichst im normalen Arbeitsablauf sichtbar werden.
Spannend finde ich die praktische Seite: woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Reicht dafür zunächst ein kleiner Pilot oder braucht es sofort einen breiteren Ansatz?
Entscheidend wäre für mich, nicht nur die Durchführung zu dokumentieren. Auch die Wirkung und eine mögliche Abweichung sollten später nachvollziehbar sein.
Für mich gehört noch ein fester Zeitpunkt zur Nachprüfung dazu. Erst dann lässt sich beurteilen, ob die Maßnahme nur erledigt wurde oder tatsächlich etwas verbessert hat.
Das ist die wesentliche Abgrenzung. Eine Dokumentation zeigt zunächst nur, was vorgesehen oder getan wurde; erst die überprüfte Wirkung macht daraus einen Steuerungsimpuls.
So ergibt die Vorgehensweise Sinn: begrenzter Einstieg, klare Messgröße und eine sichtbare Entscheidung, falls das Ergebnis nicht trägt.
Wie lässt sich bei Supportgrenzen und Kostenverteilung vermeiden, dass offene Punkte zwischen mehreren Zuständigkeiten liegen bleiben?
Ich würde den offenen Punkt mit einem Verantwortlichen, einem Termin und einem überprüfbaren Ergebnis verbinden. Bei mehreren Beteiligten sollte außerdem klar sein, wer eine Entscheidung herbeiführt. Für Supportgrenzen und Kostenverteilung würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Wie würdet ihr Trennung privater und dienstlicher Daten konkret prüfen, wenn ein Dienstleister einen Teil der Umsetzung übernimmt?
Für diesen Fall wäre mein Ansatz: die erwarteten Ergebnisse und Übergaben konkret vereinbaren; ein Vertrag allein belegt noch keine Umsetzung. Damit bleibt sichtbar, was entschieden wurde und was noch offen ist. Bei Trennung privater und dienstlicher Daten sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Hier würde ich widersprechen: Ein zusätzlicher Prozess kann auch neue Reibung schaffen. Welche vorhandene Aufgabe könnte man damit zusammenführen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Der Umfang müsste zur Bedeutung der betroffenen Leistung passen. Weniger Detail kann vernünftig sein, solange die wesentlichen Entscheidungen und Abhängigkeiten nachvollziehbar bleiben. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Das wäre für mich ein sinnvoller Einstieg. Wichtig wäre dann, den ersten Fall auch wirklich auszuwerten und nicht nur abzuschließen. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Ich sehe den Nutzen, würde aber auch nach den Grenzen fragen. Wann wäre ein einfacheres Vorgehen angemessen?
Dazu eine Rückfrage: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Für mich wäre eine klare Grenze beim Zugriff entscheidend. Ein geschäftlicher Container wäre ein Ansatz; die privaten Inhalte sollten nicht einfach zum administrierbaren Unternehmensbestand werden. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Beim Prinzip bin ich dabei. Bei der Umsetzung könnte aber gerade die Übergabe zwischen zwei Zuständigen schwierig werden. Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen?
Ein sinnvoller nächster Schritt wäre eine begrenzte Erprobung von eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung. So werden offene Annahmen und Zuständigkeiten schnell sichtbar.